Die schwer verletzte Maria De Villota ist nicht mehr auf der Intensivstation

Formel 1 2012

— 11.07.2012

Schöne Signale: De Villota geht es besser

Gute Nachrichten aus der Klinik: Maria de Villota hat die Intensivstation verlassen können - Marussia: "Es gibt kleine, aber wichtige Fortschritte"



Die schwer verunglückte Marussia-Testfahrerin Maria de Villota ist offenbar auf dem Weg der Besserung. Wie das britische Team am heutigen Mittwoch mitteilte, konnte die Spanierin die neurologische Intensivstation des Addenbrooke-Krankenhauses acht Tage nach dem Unglück verlassen. Die 32-Jährige ist bei Bewusstsein. "Trotz der schweren Verletzungen sind ihre gesundheitlichen Fortschritte seither bemerkenswert", heißt es in einer Mitteilung von Marussia.

"Nach zwei erfolgreichen Operationen in den Tagen nach dem Unfall hat das Ärzteteam am vergangenen Samstag damit begonnen, Maria aus dem künstlichen Koma zu wecken. Seit Sonntagmorgen ist Maria wach. Sie konnte mit ihrer Familie sprechen. Das gibt einen wichtigen Hinweis darauf, dass es positive Veränderungen gibt, wenn es auch immer noch ein früher Zeitpunkt für eine Prognose ist", heißt es vom Formel-1-Team um den Deutschen Timo Glock.

"Seither hat Maria kleine, aber wichtige Fortschritte gemacht. Sie konnte die neurologische Intensivstation am Montag verlassen und wird nicht mehr künstlich ruhig gestellt. Ihre Familie bleibt an ihrer Seite. Sie kommuniziert frei mit ihrer Familie und den Medizinern. Es gibt fortwährende medizinische Maßnahmen, um die weiteren Fortschritte genau zu beobachten", so das Team.

Die 32-jährige Spanierin war am Montag vergangener Woche bei ihrem allerersten Testeinsatz für Marussia verunglückt. Bei Probefahrten auf dem Flugfeld von Duxford war de Villota aus bislang nicht geklärter Ursache mit dem Marussia-Cosworth MR01 in die Laderampe eines Teamtransporters gekracht. Sie hatte schwere Kopfverletzungen davongetragen und unter anderem ihr rechtes Auge verloren.

Fotoquelle: xpbimages.com

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