Auch die Vorderachse des Red Bull sorgte für Argwohn bei der FIA

Formel 1 2012

— 28.07.2012

Red Bull musste auch das Fahrwerk verändern

Neben dem Unterboden und den Motoreinstellungen musste Red Bull in dieser Saison auch einen Verstellmechanismus an der Vorderachse verändern



Schon mehrmals in dieser Saison geriet der BRB8 ins Fadenkreuz der Regelhüter. Zunächst waren es Löcher im Unterboden vor den Hinterrädern, die auf Geheiß der FIA geschlossen werden mussten, vor dem Rennen in Ungarn zwang der Weltverband Red Bull und Renault, die Programmierung des Motors zu ändern, nachdem in Hockenheim eine auffällige Drehmomentkurve entdeckt wurde. Hinzu kamen Änderungen an der Bremsbelüftung.

Doch wie jetzt bekannt wurde, war das noch nicht alles. Wie 'auto, motor und sport' berichtet, entdeckten die Rennkommissare beim Grand Prix in Kanada einen unerlaubten Verstellmechanismus am dritten Dämpfer der Vorderachse. Dieser erlaubte es, die Einstellung des Dämpfers, von dem die Bodenfreiheit der Vorderachse abhängt, einfach und schnell per Hand zu verstellen.

Wie das Magazin weiter berichtet, erließ die FIA daraufhin eine Verordnung, nach der die Verstellung des Fahrwerks nur mit Werkzeug möglich sein darf. Hintergrund sind die Parc-Ferme-Bestimmungen, die zwischen Qualifying und Rennen Änderungen am Fahrwerk untersagen. Da die Verstellung per Hand für die Regelhüter, die die Arbeit der Teams an den Fahrzeugen in der Box beaufsichtigen, im Zweifelsfall nur schwer zu erkennen ist, wies die FIA Red Bull an, den Mechanismus zu ändern.

Fotoquelle: xpbimages.com

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