Sebastian Vettel hätte höchstens noch Romain Grosjean abfangen können

Formel 1 2012

— 28.07.2012

Red Bull geschlagen: Keine Chance auf die Pole

Bei Red Bull gibt man nach dem Ungarn-Qualifying unumwunden zu, dass die Pole-Position nicht möglich war - Webber außerhalb den Top 10



Sebastian Vettel und Red Bull mussten in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn einsehen, dass sie keine Chance auf die Pole-Position hatten. Sebastian Vettel musste sich am Ende nicht nur Lewis Hamilton im McLaren sondern auch Romain Grosjean im Lotus geschlagen geben, ihm fehlten 0,463 Sekunden auf Hamilton. Mark Webber bekam im zweiten Durchgang keine gute Runde hin und musste sich mit der elften Position zufrieden geben.

"Das war für uns eine schwierige Einheit", so Vettel. "Wir sind nicht so in das Qualifying gegangen, wie wir dies gerne gemacht hätten, und der Rhythmus war nicht sofort vorhanden. Wir haben mehr Reifen verbrannt, als wir dies zu Beginn dachten, also hatten wir für den dritten Qualifying-Durchgang nur noch einen neuen Satz."

"Den Versuch, den wir hatten, war in Ordnung, aber ich bekam nicht dasselbe Gefühl, das ich am Ende des zweiten Qualifying-Durchgangs hatte, was eine Überraschung war. Also schienen wir uns nicht zusammen mit der Strecke zu verbessern und einen weiteren Schritt zu machen. Romain war in Reichweite, aber Lewis war ein weiterer Schritt vorn. Wir wissen, dass es hier schwierig ist zu überholen, aber hoffentlich werden wir einen guten Start haben. Das Haushalten mit den Reifen wird entscheidend sein."

"Heute Vormittag war ich mit meinem Auto zufrieden", so Webber. "Ich war auf dem dritten Platz schnell, aber ich fühlte mich auf meinem letzten Satz weicher Reifen im zweiten Qualifying-Durchgang nicht wohl, hatte im Vergleich zu meiner Zeit auf angefahrenen Reifen zu kämpfen, was ziemlich bizarr ist. Das Feld ist im Moment eng, und es ist natürlich enttäuschend, dass ich mich auf der elften Position qualifiziert habe. Unsere Geschwindigkeit im Rennen sollte morgen in Ordnung sein."

"Das war eine sehr arbeitsreiche Qualifying-Einheit", so Teamchef Christian Horner. "Beide Fahrer haben es auf dem harten Reifen durch den ersten Qualifying-Durchgang geschafft, und sie waren in der Lage, ihren Beginn der gezeiteten Runden auf der weicheren Mischung abzubrechen, mit dem sie dann zu Beginn der zweiten Qualifying-Einheit fuhren."

"Mark markierte eine gute Zeit, aber es reichte nicht zu einer Verbesserung, weswegen beide Fahrer im zweiten Teil wieder auf die Strecke gingen. Sebastian schaffte es, sich zu verbessern, aber unglücklicherweise kam von Mark nicht die Rundenzeit. Es lagen lediglich drei Zehntelsekunden zwischen der zweiten und der besten Position, aber da endete das Qualifying von Mark."

"Sebastian hatte noch einen Satz Reifen übrig, also entschieden wir uns dazu, in der Mitte der Einheit zu fahren, und eine starke Runde brachte ihn auf den dritten Rang in der Startaufstellung für das morgige Rennen. Ich denke, dass der zweite Rang heute unser Optimum gewesen wäre - die Zeit von Lewis auf eine einzelne Runde war nicht erreichbar. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir im Rennen über ein gutes Auto verfügen."

"Das war eine wirklich harte Einheit", so Cyril Dumont von Renault. "Mark hat es sehr knapp verpasst, in den dritten Qualifying-Durchgang zu kommen. Mit Sebastian hätten wir heute den zweiten Platz erzielen können, ich denke jedoch, dass der erste Platz zu schnell war. Wir wissen, dass es bei diesem Rennen jede Menge Fahrbarkeit erfordert, daran haben wir aus diesem Grund an diesem Wochenende gearbeitet. Wir bekommen es morgen mit starkem Wettbewerb zu tun, lasst uns schauen, was wir erreichen können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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