Handschlag auch vor Gericht? Di Resta und Hamilton könnten sich noch einigen

Formel 1 2012

— 31.07.2012

Di Resta und Ex-Manager Hamilton ziehen vor Gericht

Während Anthony Hamilton die vom Force-India-Fahrer initiierte Trennung für unrechtmäßig hält, bezichtigt der ihn der Unterschlagung von einer Million Euro



Der Streit zwischen Paul di Resta und seinem früheren Manager wird ein Fall für die Justiz: Wie der 'Telegraph' berichtet, wurde Anthony Hamilton am Montag bei einem Gericht in Großbritannien vorstellig, um unter Vorlage falscher Bilanzen gegen den Force-India-Piloten auf entgangenes Einkommen zu klagen - wegen einer unrechtmäßigen Kündigung. Di Resta selbst bezichtigt Hamilton offenbar, eine Million Pfund (rund 1,28 Millionen Euro) beim Abschluss eines Sponsorenvertrags unterschlagen zu haben.

Der Schotte behauptet, Ende vergangenen Jahres ein von seinem Freund Jordan Wise eingefädeltes Geschäft mit dem Energydrink-Hersteller Go Fast seinem damaligen Manager Hamilton vorgelegt zu haben. Der habe für den Deal über 5,5 Millionen Euro angeblich zwei Millionen Euro für den Rückkauf der Werberechte von di Restas Force-India-Team aufgewendet. Wie sich nachher herausstellte, belief sich dieser Betrag lediglich auf eine Million Euro.

Die andere Hälfte soll laut di Resta auf das Konto einer in Grenada ansässigen Firma namens Belir Associates geflossen sein. Di Resta behauptet, auf diesen Vorfall nach dem China-Grand-Prix mit der Trennung von Hamilton, der offenbar alle Vorwürfe abstreitet, reagiert zu haben. Beide Seiten wollten ihre Darstellung gegenüber dem 'Telegraph' am Montag nicht kommentieren. Ob der Fall tatsächlich vor den Richter kommt, ist noch offen, schließlich könnte noch eine außergerichtliche Einigung erfolgen.

Zusätzliche Brisanz birgt die Angelegenheit, weil di Resta nach der Trennung von Hamilton, dem Vater von Lewis, sein Management Richard Goddard und der Firma Sports Partnership anvertraute. Der besagte Goddard ist nicht nur der Manager von Jenson Button, der Ex-Weltmeister selbst ist auch an dem Unternehmen beteiligt - und ganz nebenbei bei McLaren der Teamkollege von Hamiltons Sohn.

Fotoquelle: Force India

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