Jenson Button würde seine Karriere gerne mit einem Sieg in London abrunden

Formel 1 2012

— 12.08.2012

Button würde Stadtrennen in London begrüßen

Obwohl die Pläne für einen London Grand Prix noch nicht allzu konkret sind, stößt die Idee bereits auf viel Interesse - Lokalmatador Jenson Button ist begeistert



Ob es nur ein PR-Gag von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist oder ob an der Idee wirklich etwas Konkretes dran ist, bleibt abzuwarten. Eines haben die Meldungen über die Pläne für die Ausrichtung eines Stadtrennens in London allerdings ausgelöst: Interesse.

Im Juni stellten Ecclestone und eine spanische Großbank ihr spektakuläres Konzept vor: Die Formel 1 soll einen Grand Prix in den Straßen der britischen Hauptstadt austragen. Die Strecke führt die Boliden dabei an Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, dem Buckingham Palace oder dem Trafalgar Square vorbei. Die Idee wurde anhand von virtuellen Onboard-Aufnahmen sehenswert in Szene gesetzt.

Das Konzept löste allerdings ungefähr genauso viel positives wie negatives Feedback aus. Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill zweifelte etwa an der Durchführung dieser Großveranstaltung. In seinen Augen sei es logistisch und verkehrstechnisch gesehen eine zu große Herausforderung. Londons Bürgermeister Boris Johnson sah zudem in der Lärmbelästigung und der Luftverschmutzung ein Problem, wenngleich er der Idee nicht vollkommen abgeneigt zu sein scheint.

Ecclestone favorisiert zwar weiterhin die Idee eines Stadt-Grand-Prix, hält sich nach einem Besuch der Olympischen Spiele aber ein Hintertürchen für London offen: Das Olympiastadion. Die Sportstätte fasst circa 80.000 Zuschauer und könnte als Austragungsort eines Formel-1-Rennens dienen. Der Kurs könnte dabei durch und um das Olympiastadion führen. Da die Arena im Nordosten Londons außerhalb des Stadtkerns liegt, dürften logistische und verkehrstechnische Herausforderungen deutlich einfacher zu bewältigen sein.

Bei den Formel-1-Fahrern löst die Idee eines Stadtrennens Begeisterung aus, vor allem bei Jenson Button. Der Brite würde ein Heimrennen in der Metropole an der Themse begrüßen. "Bevor ich in den Ruhestand gehe, würde ich gerne ein Rennen in London bestreiten", so der 32-Jährige gegenüber 'Daily Mail'. "Bernie Ecclestone treibt die Idee derzeit voran und auch Boris Johnson scheint nicht abgeneigt zu sein."

Dabei reizt den McLaren-Pilot vor allem die Vorstellung, an den berühmten Sehenswürdigkeiten vorbeizurasen: "Mir gefällt die Idee, dass Formel-1-Autos durch London fahren, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie Big Ben oder dem Trafalgar Square. Einen Grand Prix in London zu gewinnen wäre die bestmögliche Art und Weise, meine Karriere zu beenden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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