Ein Fragezeichen ins Gesicht geschrieben: Petrow weiß nicht, wie es weitergeht

Formel 1 2012

— 13.08.2012

Selbstbewusster Petrow klammert sich an Caterham

Der Russe hofft noch im August auf eine Entscheidung über seine Zukunft im Team von Tony Fernandes - Keine konkreten Ziele für zweite Saisonhälfte



Witali Petrow fährt bei Caterham eine unauffällige Saison 2012. Meistens bleibt er hinter Teamkollege Heikki Kovalainen und dem Rest des Feldes zurück, behauptet sich aber vor der chancenlosen Keller-Konkurrenz von Marussia und HRT. Ein trübes Jahr mit trüben Aussichten? So pessimistisch will der Russe die Angelegenheit nicht betrachten. "Die Hauptsache ist, dass das Team glücklich mit mir ist. Das haben sie in der Presse und mir persönlich gesagt", betont er gegenüber 'f1news.ru'.

Sorgen um seinen Arbeitsplatz macht sich Petrow, der im Qualifyingduell mit 2:9 zurückliegt und Glanzlichter mit traumwandlerischer Sicherheit aus dem Weg geht, nicht. "Gäbe es Gespräche darüber, dass ich Caterham verlassen müsste oder gefeuert würde, wäre ich wohl nervös", räumt der 27-Jährige ein und zeigt sich selbstbewusst, was seine Leitungen angeht. Für Petrow, der bei Renault schon einmal ein Cockpit aus Leistungsgründen verloren hat, gibt es daher keinen Anlass zur Unruhe.

Die "Rakete aus Wyborg" demonstriert Selbstbewusstsein: "Ich habe gute Resultate vorzuweisen und wir arbeiten im Team gut zusammen." Für eine endgültige Klärung der Fahrerfrage gibt er keine Garantie ab und verweist auf einen Stein, der alles ins Rollen bringen könnte. "Ich denke, dass ich im August mehr weiß. Im Moment gibt es nur Spekulationen über Fahrerwechsel. Felipe Massa, sein Rauswurf und diese ganze Verwirrung darum wird wohl noch bis zum Saisonende anhalten", blickt er auf die Situation bei Ferrari.

Petrow dürfte sich nicht ernsthaft Hoffnungen auf einen Vertrag bei der Scuderia machen, allerdings hätte eine Massa-Trennung in Maranello massiven Einfluss auf das gesamte Transferkarussell. Derweil wird weiter im Trüben gefischt bei Caterham: Oder was hat sich die Truppe aus Norfolk vorgenommen für die zweite Saisonhälfte? "Wir haben uns keine konkreten Ziele gesetzt. Es ist eine wirklich schwierige Frage, weil ich nicht weiß, was ich erwarten darf", rätselt Petrow.

Er vergleicht seine aktuelle Lage mit der aus den Vorjahren: "Als ich bei Renault war, wussten wir zu diesem Zeitpunkt schon, dass das Auto an Tempo einbüßt. Das bedeutete, dass in die Top 10 zu fahren wirklich schwierig, aber möglich gewesen wäre", erinnert sich Petrow. "Aber jetzt ist der Abstand zu Toro Rosso zu groß und wir sind bisher noch nicht auf dem Niveau, um zuverlässige Prognosen abgeben zu können. Es ist noch immer schwierig, zu sagen, welche Resultate wir uns von den kommenden Rennen erhoffen."

Fotoquelle: Caterham

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