Fabrice Lom war einer der Architekten von Alonsos Renault-Erfolgen

Formel 1 2012

— 16.08.2012

FIA-Motorenchef Lom: "Viel zu tun" durch Reglement 2014

Warum Fabrice Lom Renault nach vielen Jahren verließ, um bei der FIA den Antriebsstrang-Bereich zu übernehmen, und wofür er nun zuständig ist



Als sich der ehemalige Ferrari-Motorenchef Gilles Simon mit Ex-Villeneuve Manager Graig Pollock zusammentat, um unter dem Namen PURE als Motorenhersteller in die Formel 1 einzusteigen, wurde bei der FIA ein Platz frei. Der Franzose hatte 2010 und 2011 den Posten des FIA-Vorsitzenden für den Bereich des Antriebsstrangs bekleidet.

FIA-Boss Jean Todt besetzte den Posten seines ehemaligen Ferrari-Mitstreiters nach dessen Abgang mit einem weiteren Franzosen nach. Seit März dieses Jahres zeichnet Ex-Renault-Mann Fabrice Lom für den Bereich des Antriebsstrangs bei den Regelhütern verantwortlich. Er gilt als äußerst erfahrener Mann, schließlich arbeitete er bereits für Williams, Benetton und das Renault-Team. Vor seinem Wechsel zur FIA stand die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem französischen Motorenhersteller und dem Red-Bull-Team in seinem Verantwortungsbereich.

"Die FIA hat mich kontaktiert und bot mir einen Job an", erklärt er, wie es zum Wechsel kam. "Ich war recht glücklich bei Renault, aber es klang nach einer sehr interessanten Gelegenheit für mich, und so entschied ich mich dafür, diese zu ergreifen."

Wer glaubt, dass Lom seit dem Abschied von Renault eine ruhigere Kugel schieben kann, der irrt sich. Das liegt daran, dass er nicht nur für die Formel 1 zuständig ist, sondern auch für die Bereiche Rallye, Langstrecke, Tourenwagen und Formel 3. "Ich habe viel zu tun", meint er.

Das liegt auch daran, dass in der "Königsklasse" des Motorsports auch im Bereich der Motoren eine Regelrevolution bevorsteht: 2014 werden die aktuellen 2,4-Liter-V8-Saugmotoren ins Museum gestellt und durch 1,6-Liter-Turboaggregate ersetzt. Die Vorbereitungen nehmen ebenfalls viel Zeit in Anspruch. Loms Aufgabe ist es, "die Details der 2014er-Regeln mit den Herstellern zu besprechen".

Fotoquelle: Renault

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