Vor der Kulisse New Yorks soll die Formel 1 im Jahr 2013 fahren

Formel 1 2012

— 21.08.2012

New Jersey: Wichtiger Mitarbeiter geht von Bord

Nach gerade einmal acht Monaten hat Tom Cotter sein Amt als Präsident der Veranstaltergesellschaft in New Jersey niedergelegt



Überraschender Personalwechsel in der Veranstaltergesellschaft des Grand Prix von Amerika in New Jersey. Tom Cotter, der der Organisation bisher als Präsident vorstand, gab am Montag seinen Abschied bekannt. Cotter, der in den USA eine feste Größe im Motorsport-Marketing ist und früher Chef der Rennstrecke in Charlotte war, hatte den Posten erst Mitte Januar angetreten. Zukünftig möchte er sich wieder seiner Agentur widmen, die ebenfalls in Charlotte beheimatet ist.

Dieser Personalwechsel erfolgt zu einer für die Organisatoren ungünstigen Zeit, denn im Juli waren Zweifel aufgetaucht, ob das Rennen auf dem Straßenkurs vor der Skyline von Manhattan, wirklich wie geplant im Juni stattfinden kann. Verzögerungen beim Bau der Strecke und Streit über die Finanzierung des Rennens hatten Fragezeichen über dem geplanten Renntermin erscheinen lassen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hatte spontan sogar die Durchführung eines Rennens im Jahr 2013 ausgeschlossen, dies aber kurz darauf relativiert.

Die Organisatoren verbreiten hingegen Zuversicht: "Ich habe volles Vertrauen in das Team des Grand Prix von Amerika", teilt der scheidende Präsident Cotter in einer offiziellen Stellungnahme mit. "Ich freue mich darauf, 2013 auf der Tribüne zu sitzen und ein Weltklasse-Rennen zu erleben." Leo Hindery, der Kopf hinter dem New-Jersey-Grand-Prix, dankte seinem bisherigen Mitarbeiter für die Unterstützung bei der Vorbereitung des Rennens.

"Unter seiner Führung haben wir große Fortschritte gemacht. In weniger als einem Jahr werden die besten Rennfahrer der Welt auf einem Straßenkurs vor der Skyline von New York City fahren", teilt Hindery mit. "Wir wünschen unserem Freund Tom bei seiner Rückkehr nach North Carolina alles Gute." Cotters Aufgaben werden zukünftig von Betriebsdirektor Dennis Robinson und Richard Goldschmidt, dem persönlichen Assistenten von Hindery, wahrgenommen.

Fotoquelle: InterMedia Partners

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