Jenson Button und der Pirelli-Reifen: Freundschaft auf Umwegen geschlossen

Formel 1 2012

— 21.08.2012

Der "Reifenflüsterer" und sein schwierigster Patient

Jenson Button erklärt, warum ausgerechnet seine Reifen schonende Fahrweise dazu geführt hat, dass er mehr Probleme mit dem Gummi hatte



An den Pirelli-Mischungen für die aktuelle Saison beißen sich die Teams die Zähne aus, weil die Reifen so sensibel für Temperaturveränderungen sind und sich diese sofort im Fahrverhalten niederschlagen. Selbst ein Mann, der nachgewiesenermaßen ein Händchen für die Pneus hat, stehen da Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. "Ich finde es sehr schwierig, die Reifen zu verstehen", rätselt Jenson Button gegenüber 'Autosport', der sein Formtief zuletzt überwunden zu haben schien.

Trotzdem sei es nicht einfacher geworden, eine Antwort auf die Gretchenfrage mit den Reifen zu finden, meint der McLaren-Pilot: "Du versucht, sanft zu fahren und sie zu schonen. Dann fallen sie aus dem Arbeitsfenster und schließlich ruinierst du dir die Reifen mehr, als wenn du aggressiv fahren würdest", erklärt Button das Paradoxon und meint, er sei in besonderem Maße betroffen gewesen. "Es war sehr schwierig, weil mein Fahrstil nicht zu den Reifen passte - ich musste ihn anpassen."

Und so wird es auch nach der Sommerpause für den Erfolg entscheidend sein, wie McLaren den Umgang mit den Pneus beherrscht: "Sobald Temperatur in den Reifen ist, funktioniert das Auto unter allen Bedingungen hervorragend. Wenn nicht, stehen wir im Nirgendwo."

Fotoquelle: xpbimages.com

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