Die Motorenabteilung von Ferrari arbeitet derzeit auf Hochtouren

Formel 1 2012

— 27.08.2012

Ferraris V6-Motor läuft schon auf dem Prüfstand

Ferrari entwickelt momentan den aktuellen V8-Motor weiter, arbeitet außerdem am Aggregat für 2013 und testet zudem schon für 2014 einen V6 auf dem Prüfstand



Die Motorenabteilung des Ferrari-Teams arbeitet derzeit an verschiedenen Baustellen: Die Scuderia entwickelt momentan den aktuellen V8-Motor des F2012 weiter, arbeitet am Aggregat für 2013 und schickte außerdem bereits ein Modell des ab 2014 vorgeschriebenen V6-Motors auf den Prüfstand.

"Das Personal in der Motorenabteilung hat derzeit alle Hände voll zu tun", erklärt Luca Marmorini, Chef der Motoren- und Elektronikabteilung bei Ferrari. "Wir arbeiten derzeit auch am diesjährigen Motor und der Rest der Saison wird für uns von enormer Bedeutung sein. Und was kaum einer weiß: Wir arbeiten schon am neuen Motor für 2013, was sich ebenfalls sehr umfangreich gestaltet."

Der Italiener weiter: "Gleichzeitig arbeiten wir auch am V6-Motor, den wir nun auf dem Prüfstand testen. Das ist ein interessantes Projekt." Ab der übernächsten Saison sind in der Formel 1 Sechzylindermotoren mit 1,6 Liter Hubraum vorgeschrieben, die einen Mono-Turbolader besitzen.

Zwar ist Ferrari momentan vor allem in längerfristige Arbeitsziele vertieft, man verliert aber auch nicht den Blick auf die aktuellen Aufgaben. Denn mit Spa und Monza stehen nun zwei Grands Prix an, die es motorenmäßig in sich haben. "Spa und Monza sind für die Motoren zwei sehr anspruchsvolle Strecken", so Marmorini. "Die Motoren spielen bei schnellen Rundenzeiten eine größere Rolle als sonst."

Aufgrund des Motorenreglements habe man nicht so viele Möglichkeiten, die Leistung der Motoren signifikant zu verbessern: "Wir können aber beispielsweise den Treibstoff oder die Schmierstoffe entwickeln", erklärt Marmorini. Beim Heimrennen in Monza in knapp zwei Wochen stünde die größte Herausforderung für seine Abteilung an: "Monza ist eine sehr schnelle Strecke mit sehr viel Vollgaspassagen, die längsten im ganzen Formel-1-Kalender. Hier kann wirklich der Motor den Unterschied ausmachen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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