Kimi Räikkönen nahm an insgesamt 22 Läufen der Rallye-WM teil

Formel 1 2012

— 27.08.2012

Räikkönen kann sich Rückkehr in den Rallye-Sport vorstellen

Während seiner kurzen Rallye-Karriere vermisste Kimi Räikkönen zwar die Rad-an-Rad-Duelle in der Formel 1, kann sich eine Rückkehr in den Sport aber vorstellen



Auch wenn er momentan noch keine Gedanken an einen erneuten Rücktritt aus der Formel 1 verschwendet, könnte sich Kimi Räikkönen durchaus vorstellen, nach seiner zweiten Formel-1-Karriere wieder spaßeshalber in den Rallye-Sport zurückzukehren.

Ende 2009 gab der Finne nach knapp acht Jahren bekannt, dass er der Königsklasse den Rücken kehren und fortan in der Rallye-Weltmeisterschaft für Citroen an den Start gehen werde. Die Sportart, die sich speziell im Heimatland des Finnen großer Beliebtheit erfreut, lässt den Weltmeister von 2007 offenbar nach wie vor nicht los.

"Ich werde aus Spaß wieder Rallye fahren", erklärt Räikkönen gegenüber 'Autosport'. "Der Hauptgrund, warum ich es damals gemacht habe war, dass ich sehen wollte, ob ich es kann oder nicht. Ich bin ein großer Fan der Sportart und habe schon immer gedacht, dass es bestimmt schwer sein würde. Also wollte ich es ausprobieren."

Seine Rückkehr von Asphalt auf Schotter, Eis oder Schlamm habe jedoch noch Zeit, so Räikkönen: "Das kann ich noch machen wenn ich älter bin und mehr Zeit habe." Momentan sei dies aufgrund des eng gesteckten Zeitplans durch sein Formel-1-Engagement nicht möglich.

Sein Interesse am Rallye-Sport sei trotz seiner Formel-1-Rückkehr ungebrochen, jedoch habe er die Rad-an-Rad-Duelle vermisst: "Es ist nicht so, dass ich das Interesse am Rallye-Sport verloren hätte", so der ehemalige Ferrari-Pilot. "Ich bin nur mein Leben lang Rennen gefahren und wenn man direkt gegen andere Piloten fährt ist das etwas ganz anderes als wenn man nur gegen die Uhr fährt."

Zum Jahresbeginn 2012 wollte Räikkönen an der Rallye Finnland teilnehmen, was von seinem Arbeitgeber Lotus jedoch unterbunden wurde. Kein Wunder, musste Lotus doch letztes Jahr auf Stammfahrer Robert Kubica verzichten, der sich bei einem Rallye-Unfall kurz vor Saisonbeginn schwer verletzte und bis heute nicht genesen ist.

Fotoquelle: xpbimages.com

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