Michael Schumacher fiebert seinem 300. Grand Prix entgegen

Formel 1 2012

— 31.08.2012

Mercedes: Auch im Regen etwas gelernt

Obwohl es die gesamten drei Trainingsstunden am Freitag in Belgien wie aus Kübeln goss, konnte Mercedes die eine oder andere Lektion lernen



Trotz der widrigen Bedingungen konnte das Mercedes-Team mit Michael Schumacher und Nico Rosberg am Freitag in Belgien etwas lernen. Angesichts der widrigen Bedingungen am ersten Tag zum Großen Preis von Belgien begnügten sich die Mercedes-Piloten am Freitag jeweils mit 17 Runden. Eine gezeitete Runde absolvierten die Piloten lediglich am Vormittag, hier kam Rosberg mit 2,21 Sekunden Rückstand auf Position sieben, Jubilar Schumacher mit 4,013 Sekunden Abstand auf Position zehn.

"Auch wenn es stark regnete, lernten wir heute ein wenig über das Verhalten des Autos", so Rosberg. "Wir sammelten ein paar Daten für die Starts, über die Balance und die Reifentemperaturen, denn man kann im Regen immer etwas lernen."

"Die Wetterbedingungen waren dort draußen sehr speziell, aber es war nicht gefährlich, solange man langsam fuhr, wo die großen Pfützen standen. Wir gehen davon aus, dass es am Sonntag trocken ist, dies ist der Grund, warum wir es heute nicht riskierten, häufig auf die Strecke zu gehen."

"Es ist für mich etwas sehr spezielles, dieses Jahr nach Spa zu kommen", so Schumacher. "Vor allem angesichts der Tatsache, dass mir am Donnerstag die Ehrenbürgerschaft von Spa verliehen wurde. Ich freue mich auf ein tolles Rennwochenende."

"Unglücklicherweise hat es uns das Wetter heute nicht erlaubt, viel mehr als Basisarbeit zu erledigen, da in beiden Einheiten zu viel Regen vom Himmel fiel. Es gab jede Menge Aquaplaning. Selbst wenn man lediglich vorsichtig um die Strecke fuhr, konnte man dies nicht kommen sehen oder erwarten, es war also nicht möglich, ordentlich zu fahren."

"Wir verfügen jedoch über eine Menge Basis-Daten über Spa, und wir wissen, was wir zu erwarten haben. Das morgige Training wird nichtsdestotrotz sehr wichtig, besonders da das Wetter deutlich besser sein sollte. Ich freue mich darauf, morgen auf diesem wunderschönen Kurs wieder auf die Strecke zu gehen."

"Angesichts der Bedingungen konnten wir heute nur eingeschränkt arbeiten", so Teamchef Ross Brawn. "Vor allem deswegen, weil die Wettervorhersage für Samstag und Sonntag viel besser aussieht. Wir haben jedoch ein paar Dinge gelernt, die nützlich sein könnten, es war also kein Tag, der komplett ins Wasser fiel."

"Für die Fans war es schade, dass sie nicht in der Lage waren, mehr Aktion auf der Strecke zu sehen. Danke an jene, die es bis zum Ende ausgehalten haben. Es ist für uns ein besonderes Wochenende, denn Michael erreicht eine beeindruckende Summe von 300 Grand-Prix-Starts. Es ist für mich ein großartiges Vergnügen, bei beinahe allen an seiner Seite gearbeitet zu haben."

"Man kann über den ersten Tag nach der Sommerpause nicht allzu viel sagen", so Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Der Regen hat alle davon abgehalten, bedeutungsvolle Tests durchzuführen. Die Wettervorhersage sagt für morgen einen trockenen Kurs voraus, Spa wird also womöglich das vierte Rennen in Folge sein, an dem es am Freitag im Vergleich zum verbleibenden Event andere Bedingungen gibt. Dies bedeutet, dass es für alle Teams erneut eine große Herausforderung darstellt, das Setup in der einen Trainingsstunde morgen Vormittag richtig hinzubekommen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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