Sebastian Vettel erlebte heute einen verkorksten Qualifying-Tag in Belgien

Formel 1 2012

— 01.09.2012

Start geübt: 10.000 Euro Strafe für Vettel

Weil er am Boxenausgang einen Start geübt hat, was in Spa-Francorchamps nicht erlaubt ist, erhält Sebastian Vettel eine Geldstrafe - Fehler selbst gemeldet



Ein Albtraum-Samstag wird für Sebastian Vettel noch einen Tick schlimmer: Nach dem Verpassen des Finaleinzugs im Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps erhielt der Red-Bull-Pilot auch noch eine Strafe. Wegen eines Verstoßes gegen Artikel 30.13 des Sportlichen Reglements muss er 10.000 Euro an die FIA überweisen.

Vettel übte - wie auf anderen Rennstrecken üblich - am Ende der Boxenausfahrt einen Start. Das ist in Spa-Francorchamps wegen Platzmangels jedoch nicht erlaubt, weswegen die Rennleitung den Fahrern nach jeder Session Gelegenheit dazu gab, Starts tatsächlich in der Startaufstellung zu üben. Doch bei Red Bull, wo an diesem Wochenende erstmals ein neuer Lollipop-Mann am Werk ist, dürfte man das übersehen haben.

Eigentlich hätte die Strafe noch drastischer ausfallen können, aber: "Die Tatsache, dass Team und Fahrer den Fehler sofort erkannt und selbst an den Rennleiter gemeldet haben, wirkt sich strafmildernd aus", heißt es in einer Mitteilung der FIA.

Vettel wird morgen als Zehnter ins Rennen gehen, nachdem er das Qualifying als Elfter beendet hatte. Eine Position gewinnt er durch die Plus-Fünf-Strafe für seinen Teamkollegen Mark Webber (Getriebewechsel).

Fotoquelle: xpbimages.com

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