Grosjean wird sich am Sonntag durch das Mittelfeld kämpfen müssen

Formel 1 2012

— 01.09.2012

Grosjean: Gefühlter Spa-Neuling will geduldig bleiben

Der Lotus-Pilot ist mit seiner Qualifikation und Rang neun nicht glücklich, hätte aber auch mit dem neuen Doppel-DRS keine besseren Chancen gesehen



Romain Grosjean hatte den Belgien-Grand-Prix in Abwesenheit eines Rennens in Frankreich zu seinem Ersatz-Heimheimspiel auserkoren. Ausgerechnet bei dieser Gelegenheit einen durchwachsenen Samstag in Spa-Francorchamps zu erwischen, tat doppelt weh. Nach dem ersten Qualifikationsabschnitt wäre für den Lotus-Piloten beinahe Schluss gewesen, am Ende stand immerhin Rang neun zu Buche. "Es war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte", meint ein enttäuschter Grosjean.

Die Bilanz fällt ernüchternd aus, zumal viele Experten den E20 bei gutem Wetter auf der Ardennen-Achterbahn als eines der schnellsten Autos im Feld eingeschätzt hatten. "Es war nicht das beste Qualifying des Jahres, das ist wahr. Mit der mangelnden Fahrpraxis war es schwierig, gerade wenn man hier ein Neuling ist. Spa ist eben eine schwierige Strecke", so Grosjean, der zwar kein Grünschnabel ist, aber zuletzt im Jahr 2009 ein Formel-1-Auto über den Kurs bewegte.

Den Verzicht auf das neue Doppel-DRS, das Lotus in Spa eigentlich in Qualifikation und Rennen hatte einsetzen wollen, macht der Franzose nicht verantwortlich: "Hätten wir es gestern mit Intermediates ausprobieren können, hätten wir es vielleicht benutzt." Ein völlig verregneter Freitag ließ jedoch keine ernsthafte Erkundung des Systems, das den Lotus allen voran im Qualifying schneller machen soll, zu: "So war es heute nicht die erste Wahl", ergänzt Grosjean.

Für Karbonschrott will er beim Rennstart - wie schon häufiger 2012 - im dichten Mittelfeld nicht sorgen: "Wir wissen, dass Überholen hier ziemlich einfach ist. Es gibt also keinen Grund, in der ersten Runde alles auf eine Karte zu setzen", beruhigt Grosjean. "Der Start wird entscheidend sein, dann bremst jeder auf mehr oder weniger dem selben Fleck für La Source. Es gibt danach eine lange Gerade, also lässt sich KERS vielleicht auf andere Art und Weise verwenden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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