Romain Grosjean musste fliegen die Konkurrenten dran glauben

Formel 1 2012

— 02.09.2012

Grosjean: Und dann hat es "Boom!" gemacht

Während der Lotus-Pilot zunächst nicht die Schuld am Startunfall in Spa auf sich nehmen will, fordert Sergio Perez eine Strafe gegen Grosjean



Noch am Samstagnachmittag hatte Romain Grosjean angekündigt, in Kurve eins nicht alles auf eine Karte setzen zu wollen. Die Vernunft hielt nicht lange, schließlich sorgte der Franzose schon nach wenigen Metern beim Grand Prix in Spa-Francorchamps am Sonntag für Kleinholz und katapultierte infolge einer ausgeteilten Welle gegen Lewis Hamilton nicht nur sich selbst, sondern auch den McLaren-Piloten, den um die WM kämpfenden Fernando Alonso sowie das Sauber-Duo Kamui Kobayashi und Sergio Perez ins Aus.

"Ich hatte einen sehr guten Start und dann ... Boom!", schildert Grosjean die Situation bei 'Sky Sports F1', will sich aber noch nicht auf eine abschließende Beurteilung festlegen: "Es ist schwierig zu sagen, was wirklich passiert ist", ergänzt der Lotus-Pilot am Mikrofon von 'Sky'. Hamilton jedenfalls schien den Schuldigen ausgemacht zu haben und beschwerte sich noch am Streckenrand deutlich gestikulierend bei Grosejan. "Ich habe ein wenig mit Lewis gesprochen", deutet der an.

Perez wusste gar nicht, wie ihm geschah. "Ich habe für Kurve eins gebremst und dann hat mich plötzlich ein anderer Fahrer mit einem großen Knall getroffen. Ich konnte nichts machen, es war der Fehler eines anderen", hadert der Mexikaner bei 'Sky Sports F1'. Perez spricht von einer "riesigen Enttäuschung" für sich und das Sauber-Team. "Wenn man auf den Plätzen zwei und vier startet, sind die Hoffnungen groß", merkt Perez an. Und der Ärger umso größer, wenn es nicht klappt.

"Und dann sind nach der ersten Kurve beide Autos ausgeschieden, weil ein Fahrer einen Fehler macht", beklagt sich "Checo" und fordert eine Strafe gegen Grosjean: "Ich hoffe, die Rennkommissare reagieren." Der Angesprochene will kein Schuldeingeständnis machen: "Ich habe die Bilder noch nicht gesehen. Ich muss das noch machen, um mir eine Meinung zu bilden. Das Wichtigste ist für mich aber, dass jeder gesund ist", sagt Grosjean.

Selbst kam der amtierende GP2-Champion mit dem Schrecken davon. "Ja, mir geht es gut", bestätigt Grosjean und lobt die Sicherheit der modernen Formel-1-Fahrzeuge. "Wir wissen, dass es in der ersten Kurve eng zugeht, aber wir sind alle sicher - und das ist das Wichtigste."

Fotoquelle: xpbimages.com

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