Glock schnappte sich in der Schlussphase noch Teamkollege Pic

Formel 1 2012

— 02.09.2012

Marussia glücklich: Die Fortschritte sind offensichtlich

Marussia ist mit der Geschwindigkeit der Fahrer im Rennen zufrieden, hadert aber mit den Problemen in der ersten Runde und beim Restart



Beim Großen Preis von Belgien verloren die Fahrer des Marussia-Teams durch den Zwischenfall in der ersten Kurve und Timo Glock fiel durch eine Kollision mit Pastor Maldonado nach dem Restart weit zurück. Der Deutsche kam auf Position 15 ins Ziel, Teamkollege Charles Pic eine Position dahinter.

"Es war nicht nur großartig, nach der Pause hier wieder zu fahren", so Glock. "Es war auch großartig, wieder wirklich ein Rennen zu fahren, nachdem das Team ein paar wirklich sehr positive Fortschritte erzielt hat. Wir haben nicht nur ein paar starke Updates an das Auto gebracht, das Team hat wirklich hart gearbeitet, um die Probleme in den Griff zu bekommen, die ich in den vergangenen paar Rennen hatte, und es sah hier positiv aus."

"Dies ist für sich eine weitere Demonstration dafür, wie wir zusammenarbeiten, um die richtigen Ergebnisse zu erzielen. Wir haben am Freitag nicht den reibungslosesten Start hinbekommen, aber ab Samstagvormittag haben wir unser Potenzial gezeigt. Wir wussten, dass wir im Rennen stärker sein würden, und das waren wir dann auch."

"Wir hätten stärker sein können, aber aufgrund des Problems mit Maldonado verloren wir in der Anfangsphase des Rennens Zeit, und dies führte am Ende zu einem größeren Rückstand auf Petrow, als dies anders der Fall gewesen wäre."

"Ich bin sehr stolz darauf, dass wir als Team so hart zusammen gearbeitet haben und nun die Ergebnisse sehen. Mein Dank geht an alle im Team an der Strecke und zuhause. Wir nehmen den Kampf mit dem Wettbewerb nun wirklich auf, und ich habe heute ein großartiges Rennen genossen. Es kann für uns nur besser laufen, heute bin ich sehr glücklich, 15. zu sein."

"Wir haben erneut nicht den besten Start hinbekommen", klagt Pic. "Dann hing ich eine ganze Weile hinter de la Rosa fest, was mich eine Menge Zeit gekostet hat. Wir wählten eine Ein-Boxenstopp-Strategie, welche den Großteil des Rennens über funktionierte. Ich hatte am Ende jedoch mit abbauenden Reifen zu kämpfen, und da ich auf alten Reifen war, kam Timo nicht nur an mir vorbei, ich verlor auch Zeit auf ihn."

"Ich bin mit den Fortschritten, die wir für dieses Rennen gemacht haben, sehr zufrieden. Ein Dankeschön an das Team für ihre Anstrengungen. Wir müssen immer noch in dieser Richtung weitermachen, um uns an einen Punkt zu bekommen, an dem wir vor allen dichtesten Gegnern ins Ziel kommen. Aber heute haben wir als Team ein großartiges Rennen gezeigt, und dies zeigt zumindest, dass wir als Team sehr positive Arbeit verrichten. Ich freue mich nun auf Monza."

"Wir hatten vorher gesagt, dass wir im Rennen im Vergleich zum Qualifying stärker sein würden", so Teamchef John Booth. "Das war tatsächlich heute der Fall. Für den Großteil des Rennens erlaubten die beträchtlichen Updates, welche wir hier eingeführt haben, unseren Fahrern, mit der Geschwindigkeit unserer direkten Gegner mitzuhalten."

"Wir können also zufrieden sein, dass alles in allem die Rückstände reduziert werden. Zudem sahen wir lediglich ein paar blaue Flaggen, und dies auch ziemlich spät im Rennen. Diese Upgrades werden zusätzliche Geschwindigkeit bringen, welche uns beträchtlich dabei helfen wird, in der Runde der Führenden zu fahren und unseren Zeitverlust durch blaue Flaggen gegen Ende des Rennens zu minimieren."

"Die extrem ereignisreiche erste Runde hat uns das Leben etwas schwer gemacht, denn unsere beiden Autos mussten sich ihren Weg durch die beträchtliche Menge an Trümmerteilen in der ersten Kurve bahnen, welche das Safety-Car auf die Strecke brachten. Der Zwischenfall zwischen Maldonado und Timo führte dazu, dass er an das Ende des Feldes hinter die HRT zurückfiel, was in Bezug auf unser Ziel, den Kampf mit den Caterham nach dem Restart aufzunehmen, alles andere als ideal war."

"Wir entschieden uns dazu, Timo auf eine Zwei-Boxenstopp-Strategie zu wechseln, um es ihm zu erlauben, die freie Bahn zu haben, die er benötigte, um im mittleren Rennabschnitt unser Geschwindigkeitspotenzial abzurufen, sodass er den Rückstand reduzieren kann. Das funktioniert gut, und Timo leistete gute Arbeit, indem er auf den Wechsel reagierte."

"Charles setzen wir auf eine konservativere Ein-Boxenstopp-Strategie, und dies führte dazu, dass die Fahrer am Ende des Rennens besonders eng beieinanderlagen. Charles war auf den härteren Reifen und Timo war der Lage, in den letzten paar Runden vorbeizukommen. Aber zu diesem Zeitpunkt bedeutete der Rückstand, der durch die Zwischenfälle zuvor zu Stande kam, dass er Petrow trotz seiner Geschwindigkeit nicht mehr einholen konnte."

"Wir haben mit unseren Upgrades einen weiteren legitimen Schritt nach vorn gemacht, dank der harten Arbeit des Teams zuhause in Branbury und auch bei unseren Partnern bei Cosworth. Ich bin mir sicher, dass dies allen bei unserer Reise nach Monza einen gewaltigen Motivationsschub verpasst. Und wenn wir am Freitag das komplette Training fahren können, um das Paket fein abzustimmen, dann bin ich mir sicher, dass wir weitere stetige Fortschritte sehen werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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