Lewis Hamilton wird sich künftig zwei Mal überlegen, was er "twittert"

Formel 1 2012

— 02.09.2012

Twitter-Nachrichten haben für Hamilton kein Nachspiel

Lewis Hamilton veröffentlichte am Wochenende sensible Telemetriedaten über Twitter und sorgte damit für Aufsehen - Fauxpas bleibt ohne Konsequenzen



Es war die kurioseste Meldung des Rennwochenendes in Spa: Lewis Hamilton veröffentlichte nach dem Qualifying, welches für ihn mit Startplatz sieben bei gleichzeitiger Pole-Position seines Teamkollegen Jenson Button durchaus nicht zufrieden stellend verlaufen war, munter über Twitter sensible Telemetriedaten.

Der Grund für diese ziemlich unüberlegte Aktion war der, dass Hamilton beweisen wollte, dass er auf der Geraden langsamer war als Button, der einen neuen Heckflügel einsetzen durfte, welcher ihm angeblich den entscheidenden Vorteil gegeben haben soll.

Die Daten umfassten neben der genauen Geschwindigkeit allerdings auch andere Daten wie Reifendruck und Fahrzeughöhe, die eigentlich nicht in die Hände anderer Teams fallen sollten. Während Hamilton nach dem Rennen den Unwissenden spielte ("Ich weiß gar nicht, wovon sie sprechen"), ließ Teamchef Martin Whitmarsh durchblicken, was teamintern los war.

"Wir haben das besprochen", so Whitmarsh. "Er hat die beiden Twitter-Nachrichten selber wieder gelöscht, dann war die Sache gegessen. Er hat heute Morgen die Lage einfach falsch eingeschätzt und nahm die Nachrichten dann wieder raus." Konsequenzen habe die Aktion für Hamilton nicht, wie Whitmarsh betont: "Er hat sich entschuldigt, also ist die Sache für uns erledigt."

Fotoquelle: xpbimages.com

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