Jenson Button verkürzt mit seinem Spa-Sieg den Rückstand in der Weltmeisterschaft

Formel 1 2012

— 03.09.2012

McLaren glaubt an Buttons Titelchancen

Der Spa-Triumph von Jenson Button hat McLaren-Mercedes noch optimistischer gestimmt, in diesem Jahr die Weltmeisterschaft gewinnen zu können



Das Selbstbewusstsein bei McLaren-Mercedes war schon vor dem ruhmreichen Rennen in Spa-Francorchamps groß, nun ist es allerdings noch größer geworden: Durch den Sieg von Jenson Button fühlt sich der britische Rennstall noch mehr dazu berufen, in diesem Jahr beide Titel einzufahren.

Der Sieg war für Button umso zufrieden stellender, da der Brite auf dem traditionsreichen Ardennenkurs bis dato nicht hatte triumphieren können. Zudem hatte er eine lange Durststrecke zu überstehen: Denn sein letzter Saisonsieg lag schon fast ein halbes Jahr zurück.

"Er war echt frustriert als es für ihn nicht lief", blickt Teamchef Martin Whitmarsh gegenüber 'Autosport' auf einen Großteil der zurück, bei denen Buttons Punkteausbeute bestenfalls einstellig war. "Doch ich denke, dass er nach so einer Leistung allen Grund hat, zu glauben, dass er jetzt ganz oben angreifen kann. Die Saison ist noch lang."

Der Punkterückstand auf Fernando Alonso schrumpfte durch dessen unverschuldete Nullnummer beim gestrigen Rennen auf 63 Punkte zusammen. Dieser Abstand hört sich nach unglaublich viel an. Allerdings ist McLaren derzeit in einer Form, in der sie nur schwer zu schlagen sind. In Monza dürfte sich dies nicht grundlegend ändern, ruft man sich das Rennen in Kanada ins Gedächtnis, als Buttons Teamkollege Lewis Hamilton auf einer ähnlich schnellen Strecke wie der in Monza triumphierte.

"Wir haben offensichtlich ein schnelles Auto", fährt Whitmarsh fort. "Wir waren sowohl vor als auch nach der Sommerpause schnell, was Jenson ein beruhigendes Gefühl geben sollte, die Gewissheit, dass er es schaffen kann."

Bei all dem Lob für Button will Whitmarsh die Situation Hamiltons keineswegs als weniger aussichtsreich bewerten. Der Brite, der am Rennsonntag in Belgien ebenfalls Opfer des Startunfalls wurde, hat immerhin 16 Punkte mehr auf dem Konto als Landsmann Button. Whitmarsh: "Es würde mich nicht überraschen, wenn er in Monza superstark zurückschlagen und gewinnen sollte."

Fotoquelle: McLaren

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