Mark Webber hat noch alle Chancen auf den WM-Titel

Formel 1 2012

— 04.09.2012

Webber: "Ich schaue immer nur nach vorne"

Trotz drei weniger erfolgreichen Rennen sieht sich Mark Webber im Kampf um den WM-Titel noch in guter Position - Karl Wendlinger rechnet mit Alonso und Vettel



Wer erwartet hatte, dass sich nach der Sommerpause in Fahrerwertung der Formel 1 ein klareres Bild zeigt, der sieht sich zumindest nach dem Rennen in Spa-Francorchamps enttäuscht. Zwar führt Fernando Alonso die Gesamtwertung immer noch an, durch seinen Ausfall schob sich die Spitze jedoch noch enger zusammen. Sebastian Vettel verkürzte den Rückstand auf 24 Punkte und könnte so theoretisch in Monza den Spanier an der Spitze ablösen. Und auch Mark Webber sieht sich noch mitten im Rennen um den WM-Titel, obwohl er nach seinem Sieg in Silverstone in den folgenden drei Rennen nur 16 Punkte gewann.

"Ich schaue immer nur nach vorne, deswegen versuche ich, die Jungs vor mir nie aus den Augen zu lassen. Momentan ist alles sehr eng an der Spitze", sagt der Australier bei 'Servus-TV'. "Fernando hat etwas an Vorsprung eingebüßt, und das ist gut für uns alle." Aktuell hat Webber als Dritter der WM-Wertung 32 Punkte Rückstand auf Alonso, nur einen Punkt weniger als Webber hat Kimi Räikkönen, der beweist, dass Konstanz wichtiger ist als einzelne Rennsiege.

An welcher Position der Gesamtwertung er derzeit liegt, ist Webber ziemlich egal: "Dabei geht es weniger um die Position als um die Punkte. Es spielt also keine Rolle, ob du nun Zweiter, Dritter oder Vierter bist, sondern dass keiner außer Reichweite ist. Für mich und die anderen ist alles noch offen, weil noch viele Rennen ausstehen", so der 36-Jährige. Die Basis für den Kampf um den Titel sollte bei Red Bull bereitet sein. "Unser Team funktioniert sehr gut, wie man auch in der Konstrukteurswertung sehen kann", so Webber. Dort führt Red Bull mit 54 Punkten Vorsprung vor McLaren. "Also freuen wir uns auf den Rest der Saison."

Karl Wendlinger hingegen hat den Australier nicht auf der Rechnung. Der Österreicher rechnet damit, dass letztlich die beiden Fahrer, die schon 2010 um den Titel gekämpft haben, auch in dieser Saison die Meisterschaft unter sich ausmachen werden: "Es ist dieses Jahr schon so viel passiert und die Kräfteverhältnisse haben sich oft so schnell und so stark geändert, aber ich glaube schon, dass Alonso und Vettel vorne die Leute sind, um die es gehen wird."

Fotoquelle: Red Bull

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