Das Lotus-Werk in Enstone wird ständig optimiert und weiterentwickelt

Formel 1 2012

— 05.09.2012

Lotus rüstet weiter auf

In Enstone wurden die CNC-Maschinen und die Composite-Abteilung erneuert - Getriebe-Prüfstand soll bei der Entwicklung für 2014 helfen



Nachdem Lotus im Vorjahr mit der Überarbeitung des Windkanals einen wichtigen Schritt ging, wird auch dieses Jahr weiter aufgerüstet. In Enstone hat man vor, die Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten, damit man einerseits das Ressourcen-Restriktions-Abkommen (RRA) einhält und andererseits die Performance des Autos weiter optimiert.

"Die Überholung der Werkstatt ist eine bedeutende Investition und der erste Teil eines zweistufigen Plans", verrät Betriebsdirektor Patrick Louis. "Wir haben im Mai bereits die CNC-Maschinen und die Abteilung für Composite-Materialien erneuert, die nun voll im Einsatz sind. Wir konnten die Ausgaben für externe Arbeiten reduzieren und haben einen größeren Output, obwohl wir die gleichen Ressourcen nutzen."

"Abgesehen davon funktioniert unser 'Driver in the Loop'-Simulator ziemlich gut. Wir erwarten gute Ergebnisse hinsichtlich der Performance in der zweiten Saisonhälfte - sowohl vom E20 als auch vom Auto für die kommende Saison", schildert Louis. Ebenfalls große Hoffnungen weckt der Getriebe-Prüfstand, der sich im Bau befindet.

"Die Metall-Konstruktion für den Getriebe-Prüfstand wurde auch schon gebaut", bemerkt Louis. "Wir sind dem Zeitplan voraus und hoffentlich Ende Dezember fertig. Die Installation des eigentlichen Prüfstands wird also Ende Dezember/Anfang Januar fertig gestellt. Ab Februar wird er voll integriert sein. Das wird uns beim Testen des 2014er-Getriebes helfen und einen sehr großen Schritt für das Team bedeuten."

"Wir arbeiten unter der RRA, stehen aber einem Anstieg der externen Kosten gegenüber. Obwohl wir keine zusätzlichen Leute verpflichten, rücken wir immer näher ans RRA-Limit heran. Mit diesem Bewusstsein müssen wir sehr vorsichtig sein und mehr auf Effizienz statt übermäßiger Ausgaben bauen", warnt der Lotus-Betriebsdirektor. "So läuft das Spiel: Man muss das Meiste aus den Leuten und Ressourcen herausholen, indem man clevere Investitionen tätigt und die externen Ausgaben reduziert."

Fotoquelle: Lotus

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