Michael Schumacher sieht noch Potenzial im aktuellen Mercedes-W03-Rennwagen

Formel 1 2012

— 06.09.2012

Mercedes: Getriebeprobleme aus dem Nichts?

Noch ist die Analyse der Getriebedefekte bei Mercedes noch nicht abgeschlossen, doch Michael Schumacher zeigt sich trotzdem sehr zuversichtlich



In Spa-Francorchamps ging Michael Schumacher der sechste Gang flöten, nachdem auch bei Nico Rosberg einige Probleme aufgetreten waren. Aus dem Nichts, denn bis zu den Sommermonaten hatte Mercedes kaum Schwierigkeiten mit dem Getriebe. Zuletzt häuften sich die Zwischenfälle dieser Art allerdings, was beim Rennen in Belgien in Rückschläge bei Schumacher und Rosberg mündete.

Laut 'auto motor und sport' hat Mercedes das defekte Getriebe am Auto von Schumacher aber repariert. "Ich glaube, wir können das Getriebe retten", wird Teamchef Ross Brawn zitiert. Eine endgültige Bestätigung wird man aber nicht vor dem dritten Freien Training erhalten. Erst dann wird das Bauteil wieder im W03 eingesetzt. In der Zwischenzeit warten "Schumi" und Co. auf weitere Erkenntnisse.

"Es ist eigentlich interessant. Seit dem vierten oder fünften Rennen nutzen wir diese Version des Getriebes und fuhren damit bis jetzt quasi problemlos. Das sind etwa acht Rennen, plus minus. Es ist interessant, dass wir so viele problemlose Rennen hatten. Jetzt hatten wir zuletzt aber mehr Probleme, als wir uns erklären können", gesteht Schumacher vor dem Großen Preis von Italien.

"Und ich glaube nicht, dass die Probleme alle einheitlich sind. Warum sie aber ausgerechnet jetzt auftreten, wissen wir nicht", sagt der deutsche Rennfahrer. "Die Analyse ist noch nicht beendet. Das steht also noch aus. Insofern bin ich zuversichtlich. Wenn es Probleme gibt, gibt es auch Lösungen dafür. Diese werden wir früher oder später finden. Das gehört halt auch dazu", meint "Schumi".

'Motorsport-Total.com'-Experte wittert indes "eine Schwachstelle" bei Silber und sagt: "Das ist nicht das erste Mal, dass sie diese Probleme haben. Sie mussten schon ein paar Mal die Getriebe wechseln. Bei Rosberg musste vor dem Rennen (in Spa; Anm. d. Red.) das Getriebe gewechselt werden und Schumacher hatte während des Rennens Probleme." Keine einfache Situation.

Eine ähnliche Beschreibung trifft auch auf die Gesamtlage bei Mercedes zu. Man arbeite aber darauf hin, noch in dieser Saison wieder siegfähig zu werden - wie schon in China im Frühjahr 2012. "Ob wir das schaffen, hängt davon ab, wie sehr wir uns steigern können. Und natürlich davon, welche Fortschritte die anderen in der Zwischenzeit machen", sagt Mercedes-Fahrer Schumacher.

Er selbst halte dieses Vorhaben für "eine schwierige Aufgabe", habe aber Verständnis für den Kurs seines Teams. Aus einem guten Grund, wie er hinzufügt: "Wir wollen dieses Auto weiterentwickeln. Wir sehen nämlich viele Möglichkeiten, daraus zu lernen." Auch im Hinblick auf die kommende Saison. Doch ob Schumacher dann noch im Mercedes sitzen wird, ist bislang noch nicht geklärt ...

Fotoquelle: Daimler

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