Michael Schumacher startet hinter den beiden McLaren und Felipe Massa

Formel 1 2012

— 08.09.2012

Schumacher: Bester Deutscher im Qualifying

Der Mercedes-Pilot geht in Monza von Startplatz vier ins Rennen und träumt von einem Podestplatz - Renntempo stimmt Schumacher zuversichtlich



Trotz der Probleme im dritten Freien Training fuhr Michael Schumacher ein starkes Qualifying. Der Rekordweltmeister konnte nicht nur Teamkollege Nico Rosberg hinter sich lassen, sondern auch die beiden Red Bulls und Fernando Alonso, der mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Schumacher drehte in Q3 die fünftschnellste Zeit und darf durch Paul di Restas Getriebewechsel als Vierter starten.

"Damit darf man zufrieden sein. Platz fünf wahr realistisch - das haben wir hinbekommen. Durch Paul di Restas Getriebewechsel bekommen wir noch einen Platz geschenkt. Wir stehen scheinbar auf der besseren Seite. Das haben mir meine Ingenieure gesagt. Insofern kommen die guten Nachrichten zusammen", freut sich Schumacher. "Das Auto hat sich heute sehr gut verhalten."

"Wir haben durch die fehlende Praxis heute Morgen und den KERS-Ausfall erst im Qualifying das Limit ausloten können. Zudem mussten wir die Optimierung im Qualifying vornehmen. Das ist uns sehr gut gelungen. Kompliment an die Jungs im Werk, die unsere Probleme von gestern lösen konnten", so der Routinier.

Von Startplatz vier sollte durch das gute Renntempo der Silberpfeile ein Podestplatz möglich sein. "Es wäre sicher schön - gerade in Monza", gesteht er und schwärmt: "Es ist eines der besten Podien, was die Atmosphäre angeht. Man ist den Fans so nah. Monza hat sehr viel Historie und für mich auch viele Erinnerungen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Träumen soll aber noch erlaubt sein."

Direkt hinter Schumacher wird Weltmeister Sebastian Vettel starten. Nach dem Zwischenfall in Spa-Francorchamps geht das Duell der Deutschen also in die nächste Runde: "Dieses Mal gibt es keine Schikane. Es wird zwischen uns sicher interessant werden. Im Renntrimm können wir sicher Paroli bieten, ob wir es bis zum Ende durchhalten, wird sich zeigen."

"Die Historie hat gezeigt, dass deren Reifen besser halten. Es gibt hier die Ein- oder Zweistopp-Variante. Wir müssen schauen, wer wie mit seinen Reifen haushalten muss", bemerkt Schumacher. "Wir waren auch in den Longruns gestern sehr konstant. Ich glaube nicht, dass unsere jetzige Position im Rennen unrealistisch ist."

Fotoquelle: xpbimages.com

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