Michael Schumacher kam knapp hinter Kimi Räikkönen ins Ziel

Formel 1 2012

— 09.09.2012

Schumacher: Aufwärtstrend sichtbar

Mercedes verpasst das Podium in Monza deutlich - Michael Schumacher ist mit dem Wochenend-Verlauf dennoch durchaus zufrieden



Startplatz vier weckte bei Mercedes Hoffnungen auf einen Podestplatz in Monza. Mit guten Longruns am Freitag, dem Tempo auf eine Runde sowie den guten Topspeedwerten waren die Silberpfeile durchaus eine Gefahr für die Spitzenteams. Am Ende kam es doch etwas anders. Bereits beim Start verloren Michael Schumacher und Nico Rosberg etwas Boden, da sie Probleme mit dem ersten Reifensatz hatten.

Das Fazit von Schumacher, der nach 53 Runden in Monza knapp hinter Kimi Räikkönens Lotus ins Ziel fuhr und Sechster wurde, fällt positiv aus: "Wir konnten zumindest mit den Jungs da vorne kämpfen. Man muss sicher sagen, dass es ein ganz klarer Aufwärtstrend ist. In Spa sind wir durch die Ausfälle begünstigt wurden. Im Zeittraining waren wir in Spa nur auf Position 13 und auch in Budapest war nicht mehr drin."

"Hier sind wir deutlich stärker aufgetreten. Im Qualifying waren wir auf fünf und sieben, was für die Startaufstellung vier und sechs bedeutete. Im Rennen haben wir mehr oder weniger die Position halten können", stellt der Rekordweltmeister fest. "Eine Runde mehr und ich wäre wieder auf meinem Platz gelandet. Noch eine Runde mehr und ich wäre Vierter geworden, wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre. Wir haben uns definitiv verbessert. Das ist natürlich erfreulich."

Das Problemthema von Mercedes waren bisher meist die Reifen. Da man von vorn herein auf eine Zweistopp-Strategie setzte, kam man in Monza besser über die Runden. "Da wir eine Zweistopp-Strategie gewählt haben, war der Kampf mit den Reifen nicht ganz so hart. Ich musste mit meinem ersten Reifensatz ein wenig kämpfen. Da konnte ich aus den Reifen nicht ganz so viel Leistung herausholen. Mit den anderen beiden Sätzen war das besser. Wir müssen das noch analysieren. Alles in allem war es okay", bilanziert Schumacher.

Wie bereits in Spa lag der Routinier vor seinem deutlich jüngeren Teamkollegen. "Ich glaube, wir konnten schon immer Phasen beobachten, in denen wir stärker waren. Es gab aber auch immer wieder Momente, in denen es anders war", hält Schumacher fest. "Alles in allem waren wir in den Rennen oft stärker. Insofern bin ich auch recht zufrieden."

"Wichtig ist, dass wir beide das Maximum herausholen", fordert der siebenmalige Weltmeister. "Wer dann am Ende vorne liegt, ist nicht ganz so wichtig. Ob wir der eine Sechster oder Siebter ist, spielt kaum eine Rolle. Wichtig wird das, wenn es ganz nach vorne geht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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