Zuletzt in Monza gab es für Red Bull nichts zu holen

Formel 1 2012

— 14.09.2012

Red Bull hofft für Singapur auf "Stadtkurs-Stärke"

Nach einer enttäuschenden Nullnummer in Monza hofft Red Bull in Singapur auf die Rückkehr in die Erfolgsspur - Monaco-Sieg zeige eine gewisse "Städtekurs-Stärke"



In Monza gab es für Red Bull beim letzten Europa-Rennen der Saison nichts zu holen: Zum ersten Mal in dieser Saison erlebte der österreichische Rennstall eine komplette Nullnummer. Sebastian Vettel fiel aufgrund eines Problems mit der Lichtmaschine aus, während Teamkollege Mark Webber nach einem Dreher ebenfalls frühzeitig aufgeben musste. Dadurch, dass McLaren-Mercedes durch Lewis Hamilton gewann, büßte Red Bull wertvolle Punkte im Kampf um die Spitze in der Teamwertung ein. Vor dem anstehenden Rennen in Singapur trennen die beiden Kontrahenten nur noch 29 Punkte.

Während man in Italien gegenüber McLaren und Ferrari das klare Nachsehen hatte, hofft Red Bull nun in Singapur auf eine Leistungssteigerung. Diese Hoffnung kommt nicht von ungefähr: Denn bei dem Kurs in der asiatischen Metropole handelt es sich um einen verwinkelten Stadtkurs, der sogar mehr Kurven aufweist als der Grand Prix in Monte-Carlo. Diesen gewann Red Bull in diesem Jahr mit Mark Webber, weshalb man sich gute Chancen ausrechnet, in Singapur, dem einzigen Nachtrennen in der Formel 1, wieder den alten Vorsprung in der WM herzustellen.

"Singapur ist eines der Highlights im Rennkalender, weil die Atmosphäre in der Nacht unglaublich ist", sagt Vettel vor dem 14. Saisonlauf. "Mir gefällt die Strecke auch sehr gut, was vor allem daran liegt, dass wir dort gegen den Uhrzeigersinn fahren. Singapur ist außerdem eine faszinierende Stadt, alles scheint extrem sauber und aufgeräumt zu sein."

Die Herausforderung des Rennens in Singapur bestehe laut Vorjahressieger Vettel vor allem darin, sich an den außergewöhnlichen Rhythmus zu gewöhnen: Dadurch, dass die Fahrer nämlich erst am Abend ins Cockpit steigen, schlafen sie tagsüber um abends voll konzentriert zu sein: "Wir bleiben fürs Wochenende alle im Europa-Zeitrhythmus und da das Rennen erst um 20 Uhr stattfindet, schlafen die meisten Fahrer bis 14 Uhr - das ist recht unüblich."

Teamkollege Webber vertraut hinsichtlich Singapur vor allem auf die Stärke, die sein Team in der Vergangenheit zeigen konnte: "Wir haben in Singapur schon sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Strecke ist wirklich extrem anspruchsvoll, das Auto muss dort wirklich sehr gut funktionieren. In diesem Jahr kamen wir auf Straßenkursen in der Regel gut zurecht, weshalb wir recht zuversichtlich sind, mit dem Auto wieder weit vorne sein zu können."

Was das Umfeld in Singapur angeht erklärt der Australier: "Ich mag es, nach Singapur zu reisen. Es ist dort sehr sauber und auch sehr sicher. Jeder fiebert dem Rennen entgegen. Ich mag es außerdem sehr, dass viele Australier zum Rennen kommen werden, speziell von der Westküste, von wo Singapur sehr leicht per Flieger zu erreichen ist. Das ist ziemlich einzigartig."

Fotoquelle: xpbimages.com

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