Timo Glock gilt als Singapur-Spezialist: 2009 war der Deutsche dort Zweiter

Formel 1 2012

— 21.09.2012

Marussia: Starker Auftakt in Singapur

Timo Glock schlägt am Freitag beide Caterham-Piloten: Neue Updates bringen erheblichen Fortschritt - Charles Pic findet schnell einen Draht zu Singapur



Marussia hat den Aufwärtstrend in Singapur deutlich bestätigt. Zum Auftakt des Wochenendes konnte Timo Glock in beiden Sessions auf Platz 19 fahren und die Konkurrenz von Caterham und HRT hinter sich lassen. Der Deutsche absolvierte fast 50 Runden auf seiner Lieblingsstrecke. "Ein schweißtreibender Beginn. Aber das ist normal in Singapur. Die hohen Temperaturen machen es uns allen etwas schwer", sagt Glock nach 248 Kilometern am Freitag. "Es ist schön wieder hier zu sein, und es macht viel Spaß. Ich liebe jede einzelne Runde."

"Wir haben unser heutiges Programm gut abarbeiten können", erklärt der Deutsche. Marussia war am Freitag unter anderem mit veränderten Bremskühlungen unterwegs. Im zweiten Training verwendete Glock neue Komponenten an der hinteren Radaufhängung. "Das war ein wichtiger Test, dessen Ergebnisse wir nun analysieren müssen und dann schauen wir, wie wir damit weitermachen. Wir scheinen aber gute Fortschritte gemacht zu haben", so der 30-Jährige zufrieden.

"Ansonsten haben wir ein paar Longruns mit Blick auf die Reifen absolviert, denn die werden wohl am Wochenende der Schlüssel sein. Man muss die Reifen so lange wie möglich am leben lassen. Es ist nicht einfach, hier in einer Qualifyingrunde alles perfekt zusammenzubringen, aber ich gebe mein Bestes. Ich denke, dass morgen noch mehr von uns kommt. Mal schauen, was wir ausrichten können", so Glock, dem nur zwei Zehntel auf Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne fehlten.

Charles Pic konnte das Tempo von Singapur-Spezialist Glock nicht mitgehen. Dem Franzosen fehlten im zweiten Training sieben Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen. Dennoch war auch der Youngster zufrieden. "Ich konnte mich mal wieder schnell auf eine neue Strecke einstellen, außerdem war ich zuvor noch nie bei Nacht gefahren - ziemlich viele neue Eindrücke auf einmal", so Pic, der sich im ersten Training auf die Bedingungen einstellte.

"Ich konnte dann recht zügig zum normalen Programm übergehen. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit machen es wirklich nicht gerade einfach", beschreibt er. "Insgesamt bin ich mit dem Tag zufrieden, vor allem mit unserem Speed im Vergleich zur Konkurrenz. Es gibt noch weiteren Raum für Verbesserungen. Ich hatte mich auf diese Strecke sehr gefreut und muss jetzt sagen, dass ich sie wirklich liebe. Die Atmosphäre ist elektrisierend, weil es völlig einzigartig ist. Ich kann das Rennen kaum noch erwarten."

"Wir hatten einen guten Start ins Singapur-Wochenende", fasst Teamchef John Booth zusammen. "Wie erwartet war Timo sofort in seinem Element. Die neuen Teile am Auto funktionieren bestens. Charles hat sich offenbar gut eingefunden. Diese Strecke ist wirklich nicht einfach, dazu kommen die Nacht, die Hitze, die Luftfeuchtigkeit. Der Regen in der ersten Session hat den Auftakt allerdings nicht ganz so leicht gemacht."

"Auf der anderen Seite ist der Regen vielleicht ein wichtiger Vorgeschmack auf eventuell noch mehr Regen, der für das Wochenende vorausgesagt ist. So haben wir uns wenigstens ein wenig darauf vorbereiten können", meint Booth. "Dass Timo die direkten Konkurrenten heute hinter sich lassen konnte, zeigt ganz eindeutig, dass wir wieder einen Schritt vorangekommen sind. Schön, dass sich Charles nach so wenigen Runden auf einer fremden Strecke zwischen Kovalainen und Petrow platzieren konnte."

Fotoquelle: xpbimages.com

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