Lewis Hamilton verlor am Abend bei einem Ausrutscher einige Zehntel

Formel 1 2012

— 21.09.2012

McLaren rechnet mit hartem Kampf am Samstag

Jenson Button und Lewis Hamilton fahren am Freitag in Singapur auf dem Niveau von Sebastian Vettel: An Balance und Renntempo muss noch gefeilt werden



Wie viele andere Formel-1-Teams hatte auch McLaren am Freitag in Singapur neue Entwicklungen am Fahrzeug. Der MP4-27, der die vergangenen drei Rennen gewinnen konnte, soll weiterhin an der Spitze fahren. "Wir haben ein paar Upgrades am Auto. Die wichtigsten, die man auch gut sehen kann, sind ein neuer Front- und Heckflügel, und dann haben wir noch ein paar mechanische Änderungen - aufgrund der Probleme mit dem Benzinsystem, die wir in Monza an Jensons Auto hatten", sagt Sam Michael.

"Bisher scheint alles zu funktionieren", erklärt der australische McLaren-Ingenieur. Die Piloten konnten dies mit guten Rundenzeiten am Freitag unterstreichen. Im ersten Freien Training war Lewis Hamilton schnellster Verfolger von Sebastian Vettel (Red Bull), am späteren Abend schlüpfte Jenson Button in diese Rolle. Der Champion von 2009 war in 1:48.651 Minuten sehr schnell unterwegs, aber dennoch nicht rundherum glücklich.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich schon den richtigen Schwung raus habe", fasst Button seine ersten Eindrücke zusammen. "Der Asphalt bot nach dem Regen am Morgen in beiden Sessions nur wenig Grip. Mit der Balance bin ich nicht ganz zufrieden. Nicht all unsere Veränderungen waren heute erfolgreich. Wir haben für morgen aber noch ein paar Ideen. Es gibt noch Arbeit, aber wenn es uns gelingt, die Balance besser hinzubekommen, dann sollten wir konkurrenzfähig sein."

"Unser Auto hat eine ganz gute Balance", meint Hamilton, der andere Impressionen am ersten Tag gewinnen konnte. "Wir müssen dennoch ein paar Anpassungen am Setup vornehmen. Auf Longruns ist es bei der Hitze wirklich schwierig, aber das dürfte allen so gehen." Der Monza-Sieger hätte am Freitag schneller sein können. Davon ist er jedenfalls überzeugt: "Im zweiten Training bin ich in der letzten Ecke zu weit nach draußen gekommen. Das hat eine halbe Sekunde gekostet."

"Es macht Spaß, den Wagen hier um dem Kurs zu werfen", schildert Hamilton. "Im Cockpit fühlte sich unser Rennspeed nicht sonderlich gut an, aber meine Ingenieure meinten, es sähe gut aus. Morgen sollte mehr Gummi auf der Strecke sein, dann wird der Reifenverschleiß geringer werden. Wir sind in den Top-5, aber der Kampf um die Pole wird morgen sehr eng. Wir arbeiten am Setup und am Speed auf Longruns. Die heutige Performance ist kein schlechter Auftakt ins Wochenende."

"Obwohl die Strecke in weiten Teilen neu asphaltiert wurde, stellt sie für die Piloten immer noch eine große Herausforderung dar", meint Teamchef Martin Whitmarsh. "Es ist zwar schön zu sehen, dass unsere Jungs in beiden Trainings vorne mit dabei waren, aber es liegt noch Arbeit vor uns. Wir müssen unser Auto noch besser abstimmen. Es wird mehr Gummi auf die Strecke kommen, dann werden wir in besserer Position sein. Erst einmal war es ein guter Auftakt. Ich hoffe, wir können unseren Schwung beibehalten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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