Michael Schumacher nimmt das Rennen von Startplatz neun in Angriff

Formel 1 2012

— 22.09.2012

Schumacher: Frische Reifen beim Start

Die Mercedes-Piloten verzichten in Q3 auf gezeitete Runden: Michael Schumacher hofft auf den Vorteil der freien Reifenwahl und die frischen Pneus



Sowohl Nico Rosberg als auch Michael Schumacher waren mit dem Einzug in Q3 zufrieden und fuhren im finalen Abschnitt lediglich eine Besichtigungsrunde. Auf einen gezeiteten Versuch verzichteten die Mercedes-Piloten. "Wir haben uns das schon vorher überlegt und die Situation analysiert, wer es mit uns ins Q3 geschafft hat. Unsere Entscheidung war dann eben die beste Variante", erklärt Schumacher.

"Wir hätten sicher die Möglichkeit gehabt, noch ein oder zwei Plätze weiter nach vorne zu fahren, wobei das bereits schwierig gewesen wäre. Die neuen Reifen und die Freiheit bei der Strategie, mit welchem Reifen wir das Rennen beginnen, ist für uns wichtiger, als eventuell zwei Plätze weiter vorne zu stehen", schildert der Rekord-Weltmeister, der dank der niedrigeren Startnummer vor Rosberg als Neunter ins Rennen gehen wird.

"Man fährt raus, um zu checken, ob alles am Auto okay ist. Sollte noch jemand anderes auf die Idee kommen und nur eine Besichtigungsrunde absolvieren, dann sind wir auf Grund der tieferen Startnummer auf jeden Fall vorne. Die anderen wären damit gezwungen, zumindest eine Runde zu fahren und damit dann auch bei der Reifenwahl nicht mehr flexibel", berichtet der Deutsche. "Wir werden morgen mit frischen Reifen starten, verraten aber noch nicht, mit welchen."

"Wir haben die neuen Teile am Auto, weil wir denken, dass sie besser sind. Wir hoffen, dass morgen auch beweisen zu können", bemerkt Schumacher, der in Singapur etwas weiter von der Spitze entfernt ist als zuletzt in Monza. "Im Freien Training hat man gesehen, dass es für uns schon schwierig war, ins Q3 zu kommen."

Nach der Sperre in Monza durfte Romain Grosjean in Singapur wieder ins Geschehen eingreifen. Für den Start - Grosjean geht als Achter ins Rennen - ist Schumacher gewarnt: "Er hat ja auch eine gute Show geboten in Q3. Außerdem steht er vor mir. Deshalb sind wir auf der sicheren Seite."

Die Gerüchte über die Zukunft des siebenmaligen Weltmeisters sind auch in Singapur ein Gesprächsthema. Es wurde zuletzt vermehrt gemunkelt, dass Schumacher bei Mercedes zum Motorsport-Chef werden könnte. "Ich habe mir sagen lassen, dass es ziemlich viele interessante und unterschiedliche Geschichten gibt, wenn man die Boxengasse entlanggeht. Ich würde vielleicht dem einen oder anderen das gleiche raten, das ich mache, nämlich nicht die Boxengase entlangzulaufen", so Schumacher.

Fotoquelle: Daimler

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