In Monza weit vorne, in Singapur nicht: Sauber-Pilot Sergio Perez

Formel 1 2012

— 23.09.2012

Sauber: Nullnummer in Singapur

Sauber erlebt ein enttäuschendes Rennwochenende in Sinpagur: Sergio Perez und Kamui Kobayashi verpassen die Punkteränge knapp



Am Ende eines langen und heißen Rennens auf dem Straßenkurs von Singapur steht das Sauber-Team mit leeren Händen da. Sergio Perez und Kamui Kobayashi waren von den Plätzen 14 und 17 gestartet und beendeten das Nachtrennen als Elfter und 13. "Wir hatten hier ein schwieriges Wochenende. Wir kamen nicht zurecht und waren zu langsam", fasst Perez seine Eindrücke zusammen.

"Wir haben alles probiert, inklusive unterschiedlicher Rennstrategien, aber Punkte waren heute nicht in Reichweite", gibt der enttäuschte Mexikaner zu Protokoll. "Ich hatte ein paar gute Zweikämpfe, aber um zu überholen, hat mir der Speed gefehlt. Für das Rennen in Suzuka müssen wir uns verbessern und ich bin sicher, dass uns das gelingen wird."

"Mein Start war schlecht, die Räder haben stark durchgedreht", erklärt Kobayashi. "Dann war mein Rennen eine ganze Weile ziemlich ereignislos. Ich war nicht in der Position, um anzugreifen, und ich hatte auch nicht den Speed dazu", sagt der Japaner, der im weiteren Verlauf des Nachtrennens noch eine unliebsame Begegnung mit einem Konkurrenten hatte.

"Nach der zweiten Safety-Car-Phase hatte ich eine Berührung mit Nico Hülkenbergs Auto. Da war kein Platz mehr zum Ausweichen", sagt er. "Für mich war das ein Rennunfall, Nico hat sich nach dem Rennen entschuldigt, er hatte wohl Übersteuern. Ich verlor dabei meinen Frontflügel und musste an die Box. Dies war kein gutes Wochenende für uns, aber ich habe alle Zuversicht, dass wir beim Großen Preis von Japan stark sein werden."

"Beide Fahrer haben sehr engagiert gekämpft, was wir alle am Bildschirm verfolgen konnten. Aber so, wie sich das Rennen entwickelte, lag heute einfach nicht mehr drin. Ohne die Safety-Car-Phasen wären Punkte möglich gewesen", meint Teamchef Peter Sauber. Chefingenieur Giampaolo Dall'Ara kommentiert: "Wir hatten am gesamten Wochenende hier nicht die Leistung, die wir erwartet hatten. Das war das zentrale Problem. Darüber hinaus hatten wir kein Glück mit dem Zeitpunkt der Safety-Car-Phasen."

"Die Autos, die auf drei Stopps waren, konnten von der ersten profitieren, aber Kamui hatte zwei Runden zuvor Reifen gewechselt", so der Italiener. "Für Sergio, der mit einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs war, kam das Safety-Car zur absoluten Unzeit. Für die superweichen Reifen, die wir noch verwenden mussten, war es zu früh. Deshalb ließen wir ihn draußen, sodass er einige Positionen gutmachen konnte. Doch dann hatte er Probleme beim Neustart, und es kam die zweite Safety-Car-Phase, während der wir keine andere Wahl hatten, als ihn an die Boxen zu holen. So haben wir einige Positionen verloren. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende, und es liegt nun an uns, die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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