Niki Lauda interviewt "seinen" Weltmeister Fernando Alonso in Hockenheim

Formel 1 2012

— 25.09.2012

Lauda: Warum Alonso Weltmeister wird

Legende Niki Lauda ist sicher, dass Fernando Alonso 2012 den Titel holt, doch auch einen Überraschungstriumph durch Kimi Räikkönen schließt er nicht komplett aus



Sechs Rennen stehen 2012 noch auf dem Programm - und Ferrari-Ass Fernando Alonso hat die Zügel im Titelrennen ganz klar in der Hand. Der Spanier führt 29 WM-Punkte vor Sebastian Vettel und 45 Zähler vor Kimi Räikkönen. Lewis Hamilton, der mit dem McLaren derzeit im besten, aber nicht zuverlässigsten Auto sitzt, fehlen nach dem Getriebedefekt in Singapur bereits 52 Punkte auf die Führung. Und wer Alonso kennt, der weiß, dass er meist das Maximum aus seinen Möglichkeiten macht - der Podestplatz in Singapur mit einem wenig konkurrenzfähigen Ferrari war ein weiterer Beweis dafür.

Ex-Weltmeister und Formel-1-Legende Niki Lauda glaubt daher nicht an eine Überraschung im Titelkampf. "Alonso wird die meisten Punkte holen, weil er immer alles richtig macht", sagt der Österreicher gegenüber 'Formula1.com'. "Er ist schnell und bringt das Auto immer ins Ziel. Er ist aggressiv, wenn es nötig ist. Derzeit ist er Mr. Right."

Auch wenn sich der Titelkampf immer mehr zuspitzt, können nach wie vor sieben Piloten Weltmeister werden: neben Alonso sind dies Vettel, Räikkönen, Hamilton, Mark Webber, Jenson Button und Nico Rosberg.

"Theoretisch und mathematisch stimmt das", meint Lauda, und lacht: "Die große Frage ist aber, ob Alonso mit dem Rennfahren aufhört. Wenn das der Fall ist, dann könnten die anderen aufholen. Aber warum sollte er aufhören? Ich sage, dass er weitermacht - und zwar so wie bisher. Und dann wird sich die Liste derer, die noch im Rennen sind, dramatisch reduzieren."

Für Lauda ist klar, dass der Mann aus Oviedo derzeit der beste Fahrer der Formel 1 ist. Dahinter reiht er "die üblichen Verdächtigen: "Hamilton, Vettel, Button und Räikkönen". Dass der Finne ohne einen Grand-Prix-Sieg wie schon 2007 für eine Überraschung sorgt, will der Wiener nicht ausschließen. "Warum nicht?", sagt er. "Das Faszinierende an Kimi ist, dass er zurückgekehrt ist und keine Aufwärmphase brauchte. Es ist, als wäre er nie weggewesen. Fantastisch!" Das führt er aber nicht auf die Umstände zurück: "Es liegt an ihm - er ist es, der das möglich macht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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