Muss die Anleger erneut vertrösten: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone

Formel 1 2012

— 26.09.2012

Kein Börsengang 2012: Ecclestone will Flaute abwarten

Der Formel-1-Promoter hat sich von Manchester United abschrecken lassen, wehrt sich aber dagegen, dass ein Mercedes-Ausstieg mit dem Rückzug zu tun hätte



Der milliardenschwere Börsengang der Formel 1 zieht sich weiter hin. Nachdem das in Singapur geplante Vorhaben bereits im Juni unter dem Eindruck misslungener Beispiele wie Facebook und der Krise im Euroraum verschoben wurde, schließt Bernie Ecclestone eine Umsetzung noch 2012 aus. "Der Börsengang wird in diesem Jahr nicht mehr vollzogen, aber im kommenden - wenn sich die Marktlage geändert hat", sagt der Formel-1-Zampano dem 'Telegraph' und rudert damit zurück.

Denn nach der ersten Absage hatte Ecclestone noch den Oktober oder November als neuen Termin in Aussicht gestellt. Neben dem weiterhin nicht wasserdichten Concorde-Agreement, dem Abkommen über die kommerzielle Verwertung der Formel 1, scheinen erneut abschreckende Beispiele der Grund für Ecclestones Zurückhaltung zu sein. "Kein Börsengang ist durchgegangen, nur der von Manchester United", bemerkt der 81-Jährige über den britischen Vorzeige-Fußballklub.

Schmeicheln will Ecclestone den Red Devils, die den Preis für ihre Aktien erst senken mussten und dann spärliche Nachfrage zu beklagen hatten, nicht: "Ich war überrascht, dass sie bei diesem Preis mitgemacht haben. Erstens der Preis und zweitens die Menge", kommentiert er und wehrt sich gegen Spekulationen, ein Ausstieg von Daimler habe mit der Verschiebung zu tun. "Mercedes bleibt. Sie haben das Abkommen noch nicht unterzeichnet, weil sie es bis jetzt noch nicht einsehen konnten", so Ecclestone mit Verweis auf die Concorde-Verhandlungen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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