Bruno Senna musste den Williams nach einem "heißen" Rennen abstellen

Formel 1 2012

— 26.09.2012

Defektes KERS fügte Senna Brandwunden zu

Der Brasilianer kehrte mit Verletzungen am Rücken aus Singapur zurück - Eindringliche Warnungen und große Besorgnis am Kommandostand



In Barcelona könnte die gesamte Williams-Box einem durch das KERS am FW34 verursachten Brand zum Opfer gefallen sein, in Singapur hätte es beinahe Bruno Senna erwischt. Der Brasilianer stellte seinen Boliden am vergangenen Sonntag offenbar deshalb in der letzten Runde auf dem Marina-Bay-Straßenkurs ab, weil ihm das defekte System Verbrennungen am Rücken zufügte. Gegenüber 'Sky Sports News' bestätigte das Team die Dringlichkeit des Problems und die Verletzungen Sennas.

Am Kommandostand sollen sich dramatische Szenen abgespielt haben. Ein Boxengassen-Reporter des Senders berichtet von einem alarmierenden Funkspruch an den Piloten: Er solle wegen der Leitfähigkeit bloß nicht Auto und Boden gleichzeitig berühren, habe er von den Williams-Verantwortlichen eindringlich ins Ohr eingetrichtert bekommen. Offenbar war die Mannschaft aus Grove, die bislang keine Gefahr für Leib und Leben wegen KERS hatte ausgehen sehen, wegen der Elektrizität diesmal ernsthaft besorgt.

Jedoch scheint Williams dem KERS-Problem auf die Schliche gekommen zu sein. Chefingenieur Mark Gillan spricht davon, eine "gute Idee" davon zu haben, was die Verbrennungen Sennas verursacht haben könnte. "Aber wir untersuchen es noch immer. Nur um festzustellen, dass wir alle potenziellen Gefahren gebannt haben", so Gillan weiter.

Fotoquelle: Williams

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