Das Saisonfinale stellt die Teams vor eine logistische Herausforderung

Formel 1 2012

— 03.10.2012

Kompaktes Saisonfinale: Formel 1 im Reisestress

Sieben Rennen in neun Wochen auf verschiedenen Kontinenten: Die Schlussphase der Formel-1-Saison ist für die Teams ein echter Härtetest



In der Schlussphase der Formel-1-Saison wird den Beteiligten noch einmal alles abverlangt. Beginnend mit dem Rennen in Singapur finden innerhalb von neun Wochen sieben Rennen statt. Dreimal kommt es dabei zu "Back-to-back"-Rennen, die an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden. Darüber hinaus sind die Rennorte fast über den ganzen Globus verteilt. Vom fernen Osten geht es über Indien in den arabischen Raum und dann weiter nach Nord- und Südamerika.

Für die Teams bedeutet das eine logistische Herkulesaufgabe, wie Beat Zehnder, Team-Manager bei Sauber, erklärt: "Da es sieben Rennen sind, ist es etwas anstrengender und teurer als gewöhnlich, denn wir müssen Container hin und her schicken", sagt der Schweizer im Gespräch mit der 'New York Times'. Ohne eine gründliche Planung wäre diese Herausforderung nicht zu meistern: "Nachdem der Hauptteil der Fracht die Schweiz verlassen hat, kehrt er erst nach Sao Paulo wieder zurück", sagt Zehnder.

"Am Dienstag nach dem Rennen in Monza wurde alles nach Singapur verschickt", gibt der Schweizer einen Einblick in die Reiseplanung von Sauber. "Von dort aus ging es weiter nach Japan, im Anschluss nach Südkorea, Neu-Delhi und schließlich Abu Dhabi. Dort werden wir auch den Young-Driver-Test fahren, bevor es dann weiter nach Austin und Sao Paulo geht. Am 3. Dezember erwarten wir dann wieder alles zurück in der Schweiz."

Der härteste Teil dieser Reise rund um die halbe Welt steht Sauber noch bevor: "Eine Woche nach Indien findet das Rennen in Abu Dhabi statt, wo wir im Anschluss auch den Young-Driver-Test absolvieren. Die Mitarbeiter, die am Test teilnehmen, kehren am Freitagnachmittag in die Schweiz zurück und starten am Sonntagnachmittag Richtung Austin", erklärt Zehnder.

Freizeit wird für diese Teammitglieder von Ende Oktober bis Anfang Dezember ein Fremdwort sein: "Diese Gruppe hat zwischen der Abreise nach Indien und der Rückkehr aus Sao Paulo - das ist ein Zeitraum von 35 Tagen - genau einen Tag frei", sagt Zehnder. "Das wird sehr anstrengend werden. Ich bin mir sicher, dass wir in Austin alle ziemlich geschlaucht sein werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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