Nico Hülkenberg fuhr am Freitag auf einen starken vierten Rang

Formel 1 2012

— 05.10.2012

Force India: Gutes Potenzial und ein Fahrfehler

Nur ein Fahrfehler von Paul di Resta trübte am Freitag in Suzuka den ersten Trainingstag des indischen Rennstalls



Nico Hülkenberg fuhr am Freitag ein starkes 2. Freies Training zum Großen Preis von Japan in Suzuka. Der Deutsche belegte mit 0,494 Sekunden Rückstand den vierten Rang. Teamkollege Paul di Resta konnte aufgrund eines Fahrfehlers in der zweiten Runde keine Zeit fahren. Der Brite verlor in der schwierigen Löffel-Kurve wie viele andere Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, schlug dabei jedoch wie Michael Schumacher in die Reifenstapel ein.

"Das war für mich ein ziemlich reibungsloser Freitag", so Hülkenberg. "Und es ist schön, bei konstantem Wetter drei trockene Einheiten gehabt zu haben. Wir arbeiteten uns durch das Programm und erledigten alle Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, ohne Probleme."

"Mit wenig Benzin an Bord bin ich mit dem Auto ganz glücklich, ich denke jedoch, dass wir immer noch etwas Arbeit zu erledigen haben, um unsere Leistung mit viel Benzin an Bord zu verbessern. In Bezug auf die Reifen haben wir unsere übliche Herangehensweise verfolgt. Wir sind mit den harten und weichen Mischungen Longruns gefahren, wir verfügen also über eine Menge Informationen, die uns im Rennen helfen."

"Die Einheit am Morgen verlief reibungslos", so di Resta. "Nach den Veränderungen, die wir am Auto vorgenommen haben, war die Balance sofort nach der Mittagspause gut. Unglücklicherweise leistete ich mir früh einen Fehler, als ich womöglich etwas zu ehrgeizig war."

"Ich fand mich mit meinen zwei rechten Rädern im Gras wieder, verlor die Haftung auf dem lockeren Untergrund. Es ist schade, dass dies so früh in der Einheit passierte, und das sorgt für die Jungs heute Abend für zusätzliche Arbeit. Man muss am Limit sein, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was das Auto macht, und manchmal passieren diese Dinge. Aber hoffentlich wird uns dies den Rest des Wochenendes über nicht zu viel kosten."

"Alles in allem sind wir zufrieden, wie die Dinge heute gelaufen sind", so Chefingenieur Jakob Andreasen. "Das Auto funktioniert gut und die Fahrer fühlen sich wohl. Dinge, die wir ausprobiert haben, verhalfen uns zu den Ergebnissen, die wir erhofft hatten. Ich würde also sagen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten und lernen, wie wir mehr aus dem Auto herausholen können."

"Paul verlor am Nachmittag aufgrund eines kleinen Fehlers etwas Zeit auf der Strecke, wir werden also bewerten, wie wir den morgigen Tag angehen müssen, um sicherzustellen, dass er für das Qualifying gerüstet ist. Die Reifen werden hier wie immer eine Herausforderung darstellen. Ich denke jedoch, dass wir die Limits sowohl von der harten als auch der weichen Mischung kennen und über gute Longrun-Daten verfügen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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