Jenson Button kam am Freitag besser mit dem Setup zurecht als Hamilton

Formel 1 2012

— 12.10.2012

McLaren erwartet einen harten Kampf gegen Red Bull

Im McLaren-Lager ist man überzeugt, dass man es vor allem im Qualifying gegen Red Bull schwer haben wird



Das McLaren-Team absolvierte am Freitag in Yeongam ein Training, das an jenes vor einer Woche in Suzuka erinnerte. Erneut war es Jenson Button, der mit 0,387 Sekunden Rückstand auf Sebastian Vettel den stärksten Eindruck hinterließ. Teamkollege Lewis Hamilton war mit seinem Setup noch nicht ganz zufrieden und war mit 0,885 Sekunden Abstand auf Position acht zu finden.

"Es ist so schwierig, hier ein gutes Setup hinzubekommen", so Button. "Wir sind noch nicht schnell genug, aber wir gehen in die richtige Richtung. Den ganzen Tag über haben wir Fortschritte erzielt, auch wenn es in der Einheit am Vormittag eher darum ging, neue Teile zu testen und sicherzustellen, dass alles korrekt funktioniert und weniger darum, das richtige Setup zu finden."

"Im Moment sieht es nicht danach aus, als wären wir so schnell wie die Red Bull, welche womöglich im Qualifying ziemlich schwierig zu schlagen sein werden. Aber unsere Rundenzeiten im Rennen und unsere Konstanz sehen beide gut aus. Ich denke, dass die Strecke den Großteil ihrer Entwicklung schon heute hinter sich gebracht hat - das wird morgen nicht auf Null zurückgestellt. Die Anpassungen, die wir vorgenommen haben, sehen also positiv aus. Und da wird noch mehr kommen."

"Ich hatte heute mit dem Setup etwas zu kämpfen", so Hamilton. "Es gab zwischen dem 1. Freien Training und dem 2. Freien Training einen ziemlich großen Unterschied, den wir im Moment noch nicht vollständig verstehen. Die Einheit am Vormittag war in Ordnung, aber ich nahm für den Nachmittag ein paar Veränderungen vor, und war nicht ganz der Lage, eine gute Zeit zu fahren, weder auf dem härteren noch auf dem weicheren Reifen."

"Wir werden nun hart daran arbeiten, herauszufinden, welche Richtung wir einschlagen wollen. Die Red Bull sahen ziemlich schnell aus, aber Jenson war am Nachmittag nicht weit von ihrem Tempo entfernt. Das ist also gut. Wir werden über Nacht ein paar Veränderungen an der Balance vornehmen, hoffentlich werden wir morgen in einer besseren Form sein."

"Wie ich es schon gesagt habe, heute Nachmittag hat Jenson gezeigt, dass unser Auto über die notwendige Geschwindigkeit verfügt. Alles, was wir nun tun müssen, ist diese vollständig aus ihm herauszuholen. Wenn wir die Balance über Nacht verbessern können, denke ich, können wir konkurrenzfähig sein."

"Es ist in gewisser Weise ein schwieriger Balanceakt, für diesen Kurs das perfekte Setup zu finden", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Und durch den grünen Asphalt sowie die Windrichtung, die sich zwischen den Einheiten verändert hat, wird das nicht einfacher gemacht."

"Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir einen soliden Start in das Wochenende hingelegt haben. Wir haben eine Vielzahl neuer Lösungen bewertet und machten in Bezug auf den Umgang mit den weichen und den superweichen Reifen ordentliche Fortschritte."

"Wie immer sieht das vordere Ende des Feldes extrem konkurrenzfähig aus, den Rest des Wochenendes wird es also darum gehen, den kleinsten Wettbewerbsvorteil zu maximieren. Es gilt noch Arbeit zu erledigen, aber unsere Ingenieure und Mechaniker werde sich ohne Zweifel Herausforderung stellen. Wir sind bei der Musik, und wir freuen uns sehr auf das morgige Qualifying."

Fotoquelle: xpbimages.com

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