Ecclestone und Red-Bull-Chef Yoovidhya könnten sich bereits einig sein

Formel 1 2012

— 18.10.2012

Sportbehörde verkündet: Thai-Grand-Prix kommt 2014

Sind in Bangkok die Würfel gefallen? Mit Bernie Ecclestone scheint Thailand sich geeinigt zu haben, die Finanzierung steht - Einzig ein Standort wird noch gesucht



Wenn es um einen neuen Grand Prix geht, scheint Thailand neben New Jersey das derzeit aussichtsreichste Formel-1-Projekt zu unterhalten. Die Verantwortlichen wollen sogar schon Nägel mit Köpfen gemacht haben. "Die Formel 1 hat entschieden, Thailand in den Kalender für die Saison 2014 aufzunehmen", verkündet Kanokphand Chulakasem gegenüber 'The Nation' und geht bei der 'Bangkok Post' ins Detail: "Wahrscheinlich wird es ein Ein-Jahres-Vertrag mit der Option auf eine weitere Saison."

Der Vorsitzende der nationalen Sportbehörde spricht von einem Termin im November und gibt Details zur Finanzierung preis: Die Regierung soll 60 Prozent der Gesamtkosten tragen, den Rest die Großbrauerei Singha und das mehrheitlich in thailändischer Hand befindliche Red Bull unter sich aufteilen. Dessen Chef Chalerm Yoovidhya, der schon am Rande des Rennens in Singapur mit Bernie Ecclestone zusammentraf, führe die Verhandlungen mit dem Formel-1-Zampano.

Chulakasem gibt sich optimistisch: "Sobald die Gespräche erfolgreich abgeschlossen sind, teilen wir es dem Kabinett mit und stellen eine Entscheidung zur Diskussion", erklärt er das weitere Prozedere. Wie bei jedem anderen Grand Prix auch stellt die Gebühr, die Ecclestone einstreicht, den wichtigsten Streitpunkt dar. 'The Nation' will erfahren haben, dass Thailand nicht mehr zahlen will als Singapur, das jährlich 39,2 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 29,9 Millionen Euro) abdrückt.

Spannung verspricht die Frage, wo ein Grand Prix stattfinden würde. Die Standortdiskussion hatte zuletzt für eine Kontroverse im Land gesorgt, schließlich würde wegen der Lärmbelästigung und eines möglichen sozialen Unruheherds nicht jeder einen Lauf im Stadtzentrum Bangkoks begrüßen. Neben der dortigen Prachtstraße Rajdamnoen Avenue und dem Hafen der Hauptstadt steht auch noch Muang Thong Thani, ein Industriestandort im Zentrum des Landes, zur Debatte.

Fotoquelle: xpbimages.com

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