Damon Hill und sein ehemaliger Williams-Teamkollege Alain Prost

Formel 1 2012

— 23.10.2012

Hill im Red-Bull-Boliden: "Was für eine Erfahrung!"

Ex-Weltmeister Damon Hill gab in Spanien zum ersten Mal seit dem Karriereende wieder in einem modernen Formel-1-Boliden Gas und zeigt sich vom RB6 begeistert



Viele Formel-1-Piloten haben Probleme, nach dem Rücktritt aus der "Königsklasse" mit dem Motorsport abzuschließen. Viele versuchen sich in anderen Motorsportkategorien, andere kehren in die Formel 1 zurück. Nicht immer mit großem Erfolg, aber meist überwiegt die Sehnsucht nach Geschwindigkeit und Wettbewerb.

Einer, für den dies nicht gilt, ist Ex-Weltmeister Damon Hill. Der Brite stieg erst mit 31 Jahren in die Formel 1 ein, wurde 1996 mit Williams Champion und erklärte 1999 bei Jordan seinen Rücktritt. Seitdem sitzt der einstige große Rivale von Michael Schumacher nur noch auf Einladung im Formel-1-Cockpit - so geschehen auch vergangenes Wochenende in Barcelona.

Williams-Motorenhersteller Renault bot dem 52-Jährigen die Gelegenheit, den Red Bull RB6, mit dem Sebastian Vettel 2010 Weltmeister wurde, zu testen. Wie bei seinem Weltmeisterauto handelt es sich auch beim Red-Bull-Boliden um eine Konstruktion aus der Feder von Stardesigner Adrian Newey. Hill zeigte sich durchaus begeistert: "Was für eine Erfahrung! Es war fantastisch, mich wieder in ein Weltmeisterauto zu setzen. Das war das erste Mal seit Suzuka 1999, dass ich wieder in einem Formel-1-Auto auf der Strecke war - eine Gelegenheit, die ich nicht ausschlagen konnte."

Der Test fand im Rahmen des Saisonfinales der Renault-World-Series statt - Hill zeigte sich von der Veranstaltung angetan: "Es ist toll, was Renault und Red Bull hier machen - sie bringen so viele neue Fans zum Motorsport, und das ist toll für den Sport. Außerdem bauen sie die nächste Generation für die Formel 1 in der Formel-Renault und der Renault-World-Series auf. Ich möchte mich bei Renault und Red Bull für die Gelegenheit bedanken, den RB6 an diesem Wochenende fahren zu dürfen."

Neben dem Briten, dessen Sohn Josh Hill in der Formel-Renault am Start war, kamen auch Testpilot Sebastien Buemi und Simulatorpilot und Renault-World-Series-Ass Antonio Felix da Costa in den Genuss, den RB6 zu fahren. Der Portugiese veredelte damit sein tolles Wochenende, bei dem er triumphierte. "Es ist so ein großartiges Gefühl, in der Renault-World-Series zu gewinnen", sagt er. "Dann noch am Sonntagabend den RB6 vor diesem Publikum zu fahren, war besonders speziell."

Fotoquelle: Red Bull

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