Sebastian Vettel präsentiert sich gelöst, aber fokussiert den Medienvertretern

Formel 1 2012

— 01.11.2012

Vettel zu Alonso: "Mit schlechtem Auto nicht im WM-Kampf"

Sebastian Vettel reagiert auf Fernando Alonsos Spitzen, erklärt, warum er auf sein Titelrezept von Abu Dhabi 2010 setzt und spricht über die Nervosität vor dem Start



Sebastian Vettel geht als großer Favorit in das Rennen in seiner ehemaligen Triumphstätte, wo er 2010 seinen ersten WM-Titel gewann. Doch von solchen Dingen will sich der Red-Bull-Pilot, der mit einem Vorsprung von 13 Punkten in die letzten drei Saisonrennen geht, nicht ablenken lassen. In seiner Medienrunde am Donnerstag in Abu Dhabi spricht der 25-Jährige über seine Herangehensweise, die aktuelle Red-Bull-Dominanz und seine Nervosität vor den Rennen.

Frage: "Nach dem Indien-Sieg hast du dein Auto gestreichelt, weil es so gut lief. Wie sicher bist du, dass es hier genauso aussieht?"
Vettel: "Sicher kann man sich nie sein. Die letzten Rennen waren sehr gut für uns, und wir waren deutlich zufriedener als noch vor einigen Rennen. Indien war für uns ein tolles Rennen. Am Ende gab es ein paar Funken, aber das war offensichtlich kein Problem. Es braucht aber nicht viel Vorstellungskraft, wenn so etwas auftaucht, dass einem bewusst wird, wie verletzlich man ist."

"Egal ob man in Führung liegt oder im Mittelfeld kämpft - es braucht nicht viel, und man kommt nicht ins Ziel. Dann sieht das Bild schon wieder ganz anders aus. Mit dem Punktesystem, das wir seit 2010 haben, ist das extremer - Leute werden in der WM abgeschrieben und tauchen plötzlich wieder auf. Das dürfen wir nicht vergessen. Wir hoffen aber natürlich, dass es hier so ähnlich sein wird."

Frage: "Du hast bei den letzten drei Rennen sehr souverän ausgesehen. Abgesehen von möglichen Zuverlässigkeitsproblemen hat man den Eindruck, dass ihr mehr könnt, als ihr derzeit zeigt.
Vettel: "Nehmen wir das Rennen in Indien - da waren wir sehr konkurrenzfähig. Das ist wohl auch der Grund, warum wir ein gutes Ergebnis hatten. Es handelte sich um ein Einstopprennen, und beim zweiten Stint auf den harten Reifen waren McLaren und Ferrari glaube ich ein bisschen schneller als wir. Zu diesem Zeitpunkt profitierte ich natürlich von meinem Vorsprung nach dem ersten Stint. Leider hatte Mark dieses Problem mit KERS, er war nicht gewappnet, als es zum Kampf mit Fernando kam. Sie waren auf der harten Mischung sehr konkurrenzfähig."

"In Japan gab es einen großen Unterschied, denn ich war mit dem Auto wirklich glücklich. Die Balance war im Rennen wirklich fantastisch, und das erlaubt es einem dann, eine wirklich schnelle Runde zu drehen. Jenson sicherte sich in Indien die Schnellste Runde, weil er eineinhalb Sekunden schneller als davor war. Ich weiß nicht, was er davor getan hat, aber das zeigt schon, dass sie sehr schnell sind."

Abu Dhabi laut Vettel schwer berechenbar

Frage: "Es scheint, dass auf dieser Strecke nur zwei Fahrer wirklich schnell sind - du und Hamilton. Ist diese Strecke irgendwie außergewöhnlich?"
Vettel: "Ich weiß nicht - vielleicht sollte man Lewis fragen, vielleicht kennt er die Antwort. Es ist eine schwierige Strecke. Die Runde ist lang, und es gibt viele Kurven. Es gibt viele winkelige Passagen wie Kurve 1, bei der es nicht leicht ist, sie hinzubekommen. Die Kurven 2 und 3 sind sehr schnell. 5, 6 und 7 sind sehr langsam, da verliert man leicht an Geschwindigkeit. Dann folgt noch der Schlussabschnitt: 8 und 9 sind zwei harte Bremspunkte nach langen Geraden. 12, 13 und 14 und der Abschnitt um das Hotel - die Kurven sind großteils nicht sehr schnell, und es ist sehr einfach, mit einem kleinen Fehler viel Zeit zu verlieren."

Frage: "Auf dieser Strecke ist die Traktion sehr wichtig. Das ist eine Stärke von Red Bull, während Ferrari in diesem Bereich Probleme hat."
Vettel: "Ich weiß nicht. Ich denke, dass es auf dieser Strecke schwer ist, wirklich herauszugreifen, was nötig ist, um schnell zu sein. Es gibt hauptsächlich langsame Kurven, aber es ist auch eine Herausforderung, die richtige Balance für den Kurveneingang und die Traktion zu finden. Es stimmt, dass die Traktion sehr wichtig ist, aber das gilt auch für den Kurveneingang, das Überfahren der Randsteine. Das macht diesen Ort sehr knifflig, und wenn sich von einem Training zum anderen Kleinigkeiten ändern, könnte sich das auf das Gesamtbild auswirken."

Frage: "Was hältst du von den neuen Randsteinen am Scheitelpunkt der Kurven?"
Vettel: "Ich weiß nicht, warum man sie dort angebracht hat. Es ist für alle gleich, also sollte es in Ordnung sein."

Frage: "Wirkt sich das auf die Ideallinie aus?"
Vettel: "Ich weiß es noch nicht. Das könnte sein. Mit Sicherheit weiß ich es noch nicht, denn niemand war bisher unterwegs."

Frage: "Wenn vor dir ein Flaschengeist stehen würde. Was würdest du dir von ihm wünschen?"
Vettel: "Dass er uns am Wochenende ein bisschen über die Schulter schaut und zusieht, dass alles gut läuft. Man sollte sich niemals zu viel wünschen. Ich glaube, es ist ein langer Weg, und wir müssen uns erst mal in eine starke Position bringen, dass er dann - wie ich gesagt habe - uns über die Schulter schauen und uns hie und da ein bisschen helfen kann. Bei uns müsste es aber eigentlich der Dosengeist sein, nicht der Flaschengeist."

Frage: "Vettel gegen Alonso - alle sprechen über das große Duell. Jetzt folgt das Duell in der Wüste. Was können wir uns diesmal davon versprechen?"
Vettel: "Also wenn man sich umschaut - allzu viel Sand gibt es ja doch nicht hier. Die Wüste ist nicht weit weg. Es wird sicher ein heißes Rennen hier. Wir haben die letzten Jahre gesehen, dass es immer spannend war und immer noch viel passieren kann. Wir haben gute Erinnerungen an das Rennen, es war eine schöne Station in den letzten Jahren - vielleicht nicht letztes Jahr, wo es nach zwei Kurven schon vorbei war."

"Wir haben uns hier aber immer wohl gefühlt, und die Strecke hat uns immer gelegen. Sie macht viel Spaß, hat noch was eigenes, weil man durch ein Hotel durchfährt und das Rennen praktisch während des Sonnenuntergangs startet und dann in die Nacht hineinfährt. Wenn man von Abu Dhabi spricht, dann spricht man - was unsere Welt angeht - auch ein bisschen von Disneyland, weil hier eigentlich fast alles perfekt. Die Strecke selbst und alles um die Strecke herum - besser kann es fast nicht sein."

Mit 2010er-Rezept zum Titel?

Frage: "Du hast eine WM beim letzten Saisonrennen gewonnen, die andere dominiert. Wo würdest du diesen Titel einordnen, wenn du ihn gewinnst?"
Vettel: "Ich weiß nicht. Das hängt davon ab, wie es ausgeht. Das ist der Grund, warum wir hier sind. Es liegen noch drei Rennen vor uns und jedes ist wichtig - das ist kein Geheimnis. So wichtig wie die ersten drei, aber wenn die Saison zu Ende geht, wird einem bewusst, dass die verbleibenden Punkte das Maximum sind, was noch zu holen ist. Das Ende ist nah, näher als beim Saisonstart in Australien. Das ist der Grund, warum die Rennen wichtiger erscheinen. Man erhält aber natürlich für diese Rennen nicht mehr Punkte als vor fünf oder zehn Rennen. Deswegen setzten wir auf die gleiche Herangehensweise wie vor zehn Rennen."

Frage: "2010 hast du die WM hier noch gedreht. Warst du jemals vor einem Rennen so nervös?"
Vettel: "(überlegt) Ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich cool war, aber ich denke, dass ich immer nervös bin, bevor ich am Sonntag ins Auto steige, wenn der Start nur noch Minuten entfernt ist. Dieser Sonntag war aber speziell. Jeder, der im Fahrerlager war, hat gespürt, dass es ganz speziell war, dass vor dem Rennen noch vier Piloten eine Chance auf den Titel hatten. Ich erinnere mich an diesen Tag noch sehr gut - an alle Gespräche davor und danach."

"Das Wichtigste war, dass wir uns auf unser eigenes Rennen konzentriert haben. Ich habe dem Team vorher gesagt, dass ich nicht wissen will, wer Zweiter, Dritter, Vierter oder Fünfter ist, solange wir in Führung liegen. Es war damals ganz klar, dass wir gewinnen müssen. Es hing natürlich davon ab, was die anderen machen würden, aber ich machte allen klar, dass ich davon nichts wissen will. Wir haben die größten Chancen, wenn wir unser eigenes Resultat maximieren. Das haben wir gemacht. Es hat funktioniert, und es war ein fantastischer Tag."

Frage: "Am Funk warst du nach deinem WM-Titel extrem emotionell. Verbindest du diese Strecke immer noch sehr mit diesen Emotionen?"
Vettel: "Naja, nicht unbedingt. Ich höre mir den Funk nicht an, bevor ich mich ins Auto setze, aber natürlich weiß man das, und es ist schön, wenn man zurückschaut. Wenn ich morgen aufstehe, weiß ich aber schon, dass wir jetzt im Jahr 2012 sind und das schon zwei Jahre her ist."

Frage: "Alonso hat sich darüber beschwert, dass es im Heck des Ferrari keine Fortschritte gibt. Bei euch sieht es besser aus. Beäugt man da die Konkurrenz oder klopft man sich eher selbst auf die Schulter?"
Vettel: "Man schaut natürlich schon, was die Konkurrenz macht, welche Fortschritte die anderen bringen - nicht nur Ferrari, denn es fahren ja noch mehrere Autos mit. Da schauen wir seit Anfang der Saison, seit den ersten Tests drauf - und jetzt genauso, denn man kann immer weiter lernen. Auch wenn man ein gutes Auto hat, gibt es doch immer die eine oder andere Idee, wo man selbst ein Auge drauf werfen sollte."

Frage: "Findest du es zu einfach, wenn man sagt, der Ferrari ist zu schlecht, ist also ein schlechteres Auto als eures?"
Vettel: "Ich glaube, dass man mit einem schlechten Auto nicht um die WM fahren kann."

Frage: "Was glaubst du sind die 13 Punkte Vorsprung wert?"
Vettel: "Das wird sich am Ende des Jahres zeigen."

Frage: "Aber ist das viel?"
Vettel: "Es ist besser als keiner und besser als dahinter zu sein."

Frage: "Welche Strategie verfolgt ihr jetzt bei den letzten Rennen - volles Risiko oder werdet ihr taktieren?"
Vettel: "Ich glaube, es kommt immer auf die Situation an, in der man sich befindet. Das findet man normalerweise schnell genug selbst heraus. Bevor es soweit kommt, bevor man im Rennen abwägen muss, was vielleicht am schlauesten ist, gibt es jede Menge zu tun. Bis dahin lautet die Devise Vollgas. Im Qualifying zu taktieren und zu sagen, ich könnte zwar auf Platz eins oder zwei stehen, fahre aber nur auf Platz fünf, hat noch nie jemand als allzu sinnvoll betrachtet. Selbst im Rennen ist es dann sinnvoller, sich auf jede Runde, auf jede Kurve einzeln zu konzentrieren als zu weit vorauszuschauen."

Frage: "Inwiefern hilft dir jetzt deine Erfahrung im Titelkampf?"
Vettel: "Ich denke, es ist immer gut, schon einmal in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein und sich die Dinge zu Herzen zu nehmen, die man damals schon versucht hat, zu beachten. Für uns heißt das ganz konkret, dass wir uns auf uns konzentrieren und nicht zu sehr darauf schauen, was die anderen machen. Das Ziel, alle anderen zu schlagen, ist da. Ich glaube, man muss kein Einstein sein, um zu verstehen, dass es gut für uns ist, wenn wir vor dem Fernando ins Ziel kommen, und dass es nicht so gut ist, wenn wir hinter ihm ins Ziel kommen."

Frage: "Wir befinden uns in einer sehr stressigen Zeit der Weltmeisterschaft. Was treibt dich an, um den Fokus nicht zu verlieren?"
Vettel: "All die Zeiten, wo ich nicht mit euren Fragen konfrontiert bin (lacht)."

Frage: "Schöne Zeiten."
Vettel: "Ja, absolut. Nein. Wir haben natürlich in den vergangenen Jahren viel gelernt, und wenn die Saison zu Ende geht. Es liegt an uns, uns jetzt zu erinnern, was wir gelernt haben, welche Fehler wir gemacht haben. Wir müssen sicherstellen, dass wir unsere Lehren gezogen haben, und die Fehler nicht noch einmal machen. Daran müssen wir uns selbst erinnern. Das bedeutet in unserer aktuellen Situation, dass wir uns mit dem auseinandersetzen müssen, was direkt vor uns liegt, und nicht, was in der Zukunft liegt. Der Sonntag ist im Moment noch weit weg, der Mittwoch ist vorbei. Das letzte Rennen ist vorbei, ist Geschichte. Wir leben für den Moment und tun alles, was wir können, um uns auf das morgige Training vorzubereiten."

Frage: "Dazu ist auch Talent notwendig."
Vettel: "Ja. Aber es ist schwer, bei sich selbst anzurufen und zu sagen, dass ich es jetzt brauche. Man muss es sich einfach zugestehen, sich nur auf das zu konzentrieren, was gerade jetzt passiert und nicht einige Runden vorausdenkt, oder was gerade passiert ist. Das ist der beste Weg, um dein Talent zu nutzen."

Macht Red Bull in der Konstrukteurs-WM den Sack zu?

Frage: "Du kannst jetzt zum fünften Mal in Serie gewinnen. Ist das etwas, das dich motiviert?"
Vettel: "Das wäre schön und ganz klar etwas Besonderes. Aber darüber nachzudenken, ob man jetzt fünf oder vier Siege vor diesem Rennen gefeiert hat, oder 100 - das ändert nichts. Es ist immer noch so schwer wie der erste Sieg oder jeder andere Sieg. Man muss sich selbst in die Position bringen, wo man es ein weiteres Mal schaffen kann."

Frage: "An diesem Wochenende könnte Red Bull die Konstrukteurs-WM sicherstellen. Wäre es für dich einfacher, wenn ihr dieses Thema einmal aus dem Weg räumen könntet?"
Vettel: "Aus dem Weg räumen? Ich denke, dass es für uns ein toller Erfolg wäre. Ich wusste gar nicht ... Ich denke, Mark hat es mir bei der Abreise aus Indien gesagt, wir haben kurz darüber gesprochen. Wir waren beide im selben Flugzeug. Mark hat gesagt, dass es ziemlich schlimm für die Konstrukteurs-WM wäre, wenn dieses Flugzeug abstürzen würde. Es wäre speziell, wenn wir die Weltmeisterschaft hier gewinnen könnten, aber dafür brauchen wir ein starkes Wochenende, brauchen eine starke Performance und müssen mehr Punkte holen als die anderen."

Frage: "Der Abbau der Reifen in Indien war mit der Vergangenheit der Formel 1 vergleichbar. Was war es für ein Gefühl für dich, ständig Gas geben zu können und nicht so sehr auf die Reifen achten zu müssen?"
Vettel: "Für uns ist es einfach, ständig Gas zu geben, als auf die Reifen zu schauen. Das ist eine andere Qualität. Am Ende sitzt man im Auto, spürt das Auto, spürt, was vor sich geht und versucht zuzuhören. Dann passt man seinen Fahrstil daran an."

Frage: "Für die Fans war das nicht das beste Rennen, aber was macht aus Sicht des Fahrers mehr Spaß, denn ihr konntet richtig pushen?"
Vettel: "Ich denke, dass wir immer noch auf die Reifen schauen mussten. Wir wussten beim Start nicht, dass der Soft-Reifen überhaupt keine Probleme machen würde und wir 30 Runden damit fahren konnten. Das weiß man am Anfang nicht - jetzt wissen wir es. Zu diesem Zeitpunkt versucht man einfach, das Maximum herauszuholen. Wenn man das Gefühl hat, dass mit dem Reifen alles passt - und das wussten wir nach zehn bis 15 Runden -, dann fährt man einfach drauf los."

"Für die Fans geht es glaube ich hauptsächlich darum, ob es viele Überholmanöver und viel Action gibt. Für uns geht es darum, ob wir ein Auto haben, mit dem wir pushen und ständig attackieren können. Ob das bedeutet, dass man eine Lücke von 20 Sekunden schließt oder zehn Autos überholt, ist am Ende das gleiche. Ich bin sicher, dass es mehr Spaß macht, zehn Autos zu überholen, aber ihr wisst schon, was ich meine."

Frage: "Was weißt du über das Rennen in Austin und was erwartest du dir?
Vettel: "Ich freue mich darauf, weiß aber noch nicht viel, denn ich war noch nicht im Simulator. Das mache ich nächste Woche. Ich weiß, dass die Strecke in Texas ist und in Amerika, ich finde also hin (lacht)."

Fotoquelle: xpbimages.com

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