Erfolgreiche Karriere: Robin Frijns ist auf dem Weg in die Formel 1

Formel 1 2012

— 06.11.2012

Frijns selbstbewusst: "Habe Red Bull abgesagt"

Der niederländische Nachwuchspilot Robin Frijns geht seinen eigenen Weg - Angebot von Red Bull kommt nicht in Betracht: "Kenne deren Spielregeln"



Für Robin Frijns steht am heutigen Dienstag die große Bewährungsprobe auf dem Programm. Der junge Niederländer, der sich vor wenigen Wochen in einem umstrittenen Finale den Titel in der Renault-World-Series (WSbR) sicherte, bestreitet einen Testtag im Sauber. Sollte Frijns in Abu Dhabi die erwartet solide Leistung zeigen, dann ist ihm der Testfahrerposten beim Schweizer Team 2013 sicher.

Als Lohn für seinen Titelgewinn in der WSbR darf Frijns im Rahmen der Young-Driver-Days auch einen Tag im Red Bull RB8 fahren. Vor seinem Einsatz im Auto von Sebastian Vettel und Mark Webber machte sich der Niederländer jedoch nicht unbedingt beliebt im Team. Red Bull wollte den Youngster gern in das eigene Fahrerprogramm aufnehmen. Frijns auf den Spuren von Vettel, Buemi, Alguersuari und Co.? Nein, denn der selbstbewusste Nachwuchsmann zeigte Helmut Marko die kalten Schulter.

"Ich habe denen zweimal abgesagt", wird Frijns in der niederländischen Tageszeitung 'De Telegraaf' zitiert. "Ich kenne deren Spielregeln. Man kann nicht selbst entscheiden, wo man hingeht. Wenn man deren Vorgaben nicht folgt, dann ist man raus", sagt Frijns, der vom Deutschen Werner Heinz beraten wird. "Ich habe in meiner Karriere immer selbst entschieden. Das möchte ich beibehalten. Ich brauche Leute um mich, auf die ich mich verlassen kann."

Für den schnellen Nachwuchsmann ist die Red-Bull-Schmiede mit zu vielen Gefahren verbunden. Unter anderem hatten Mirko Bortolotti, Robert Wickens und Brendon Hartley den Ansprüchen von Konsulent Helmut Marko nicht genügt. Sie wurden kurzerhand aussortiert und hatten anschließend reichlich Mühe, die Karriere in Gang zu halten. "Red Bull ist nicht für mich gemacht", sagt Frijns, "auch wenn ich mehr Erfolge habe als Vettel, bevor der sich in der Formel 1 einen Namen machen konnte."

Fotoquelle: xpb.cc

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