Kevin Magnussen markierte am Morgen die Tagesbestzeit im McLaren

Formel 1 2012

— 06.11.2012

Abu Dhabi: Magnussen am ersten Tag vorne

McLaren setzt die erste Bestmarke beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi: Kevin Magnussen vor Red-Bull-Youngster Antonio Felix da Costa - Viel Aerodynamikarbeit



Nur zwei Tage nach dem Grand Prix von Abu Dhabi war auf dem "Yas Marina Circuit" erneut die Formel 1 unterwegs. Am ersten Tag der Young-Driver-Days im Emirat erzielte Kevin Magnussen im McLaren die Bestzeit. Der Däne, Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Jan Magnussen, setzte seine Marke von 1:42.651 Minuten bereits am Vormittag, weil er den MP4-27 in der Mittagspause an Ttestpilot Gary Paffett übergeben musste.

McLaren unterstrich erneut, dass man derzeit bestens mit Red Bull mithalten kann. Magnussen war auf seinem schnellsten von insgesamt 40 Umläufen nur rund drei Zehntelsekunden langsamer als Lewis Hamilton im ersten Freien Training am vergangenen Freitag. Der Unterschied: Der Youngster durfte auch weichere Reifenmischungen fahren. Allerdings standen ohnehin keine Topzeiten im Fokus der Arbeit.

Bei McLaren wurde am Heck eine aufwändige Konstruktion mit Sensoren installiert, um die Auswirkungen einer veränderten Auspuffführung zu testen. Paffett fuhr am Nachmittag insgesamt 44 Runden und kam in 1:43.407 Minuten auf den dritten Rang. Der Brite nutzte allerdings nur seinen allerletzten Umlauf, um mal wirklich auf Rundenzeit zu fahren.

Noch auffälliger war die Entwicklungsarbeit bei Red Bull und bei Sauber. Das Weltmeisterteam hatte am Morgen seitlich eine Messeinheit installiert, die den Aerodynamikern Aufschluss über den Luftfluss an den Seitenkästen geben sollte. Erst nach der Mittagspause durfte Youngster Antonio Felix da Costa ohne lästiges Beiwerk agieren. Der Junior kam bei insgesamt 79 Runden auf eine Bestmarke von 1:42.717 Minuten: Platz zwei in der Tageswertung.

Hinter McLaren und Red Bull platzierte sich der neue Hoffnungsträger aus den Niederlanden. Robin Frijns absolvierte ein solides Debüt im Sauber C31. Der 21-Jährige musste am Morgen helfen, Erkenntnisse über eine Doppel-DRS-Lösung zu gewinnen. Am Nachmittag stand für ihn ein regelrechtes Youngster-Training an. Frijns durfte alle Reifenmischungen durchprobieren und mal auf die Tube drücken: 1:43.775 Minuten, Rang vier.

Kurz vor dem Ende der Session wurde der Fahrbetrieb mit roten Flaggen unterbrochen (Probleme am Toro Rosso), Frijns und seine Kollegen mussten ihre Runs also abbrechen. "Glücklich, aber erschöpft kommt Robin aus dem Auto. Die Ingenieure sagen, dass er einen guten Job gemacht hat", heißt es aus dem Lager von Sauber. Der erfolgreiche Auftritt bedeutet wohl, dass der Niederländer den Testfahrerposten für 2013 sicher hat. Der Einsatz diente als eine Art Sichtung bei Sauber.

Im Abu-Dhabi-Siegerauto durfte am Dienstag Nicolas Prost 55 Runden drehen. Der Weltmeistersohn, der bereits einige Erfahrung in Formel-1-Autos hat, spulte ein solides Programm im Lotus E20 ab. Dabei halfen ihm seine Fahrten auf der Langstrecke mit Rebellion: Prost überzeugte mit enormer Konstanz. In 1:44.194 Minuten war er als Fünfter des Tages aber nicht ganz vorne dabei. Hinter dem Franzosen landeten Toro-Rosso-Gast Luiz Razia (1:44.691 Minuten/67 Runden) und Caterham-Tester Giedo van der Garde (1:45.936/57).

Fotoquelle: xpbimages.com

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