Tony Fernandes dankt als Teamchef ab, was eigentlich von Anfang an geplant war

Formel 1 2012

— 06.11.2012

Fernandes bestätigt Rücktritt als Teamchef

Nun ist es also auch von offizieller Seite bestätigt: Tony Fernandes tritt als Teamchef von Caterham zurück und weiß schon, wer sein Nachfolger wird



Nachdem ein Caterham-Sprecher heute Mittag noch keinen Kommentar zur Enthüllung von 'Motorsport-Total.com' abgeben wollte, dass Tony Fernandes als Teamchef zurücktreten wird, hat Fernandes selbst diesen Schritt nun offiziell zugegeben. Der malaysische Geschäftsmann will seinen Platz im sportlichen Tagesgeschäft für einen erfahrenen Nachfolger freigeben und sich selbst auf die kommerzielle Entwicklung des Rennstalls und der Caterham-Gruppe insgesamt konzentrieren.

"Was den Rennsport angeht, haben wir beschlossen, dass es besser wäre, wenn jemand anderer die Rolle als Teamchef übernimmt, um das Team voranzubringen", erklärt Fernandes gegenüber 'Autocar' und meint mit "wir" sich selbst und Geschäftspartner Kamarudin Meranun. "Wir sind definitiv besser im Business als darin, ein paar Zehntelsekunden pro Runde zu finden. Es war richtig, das Team am Anfang zu leiten und eine Vorlage dafür zu liefern, wie es gemacht werden sollte. Diese Vision ist nun in Stein gemeißelt und das Team ist bereit, zum Mittelfeld aufzuschließen."

Der Nachfolger steht bereits fest: "Ich weiß schon, wer es ist, aber ich kann ihre Namen noch nicht verraten. Ich kann nur sagen, dass sie bereits in der Formel 1 sind", so Fernandes. Als mögliche Variante wird gehandelt, dass der ehemalige Management-Direktor von Renault Sport, Jean-Francois Caubet, angeheuert werden könnte. Caubet hat in Abu Dhabi seinen letzten Grand Prix im Renault-Dress bestritten.

Sollte er tatsächlich zu Caterham wechseln, würde der Franzose auf einen alten Bekannten treffen: Cyril Abiteboul war ihm schon bei Renault bis vor kurzem direkt unterstellt und ist seit Ende September Geschäftsführer des Caterham-Teams. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' hat Caubet bereits in Singapur angedeutet, dass er als Geschäftsführer zurücktreten und eine andere Aufgabe im Renault-Netzwerk übernehmen könnte.

Erst gestern hat die Caterham-Gruppe bekannt gegeben, 50 Prozent der Renault-Tochterfirma Alpine zu übernehmen und in den nächsten drei bis vier Jahren den ersten Alpine-Caterham-Sportwagen auf den Markt zu bringen.

Fotoquelle: xpb.cc

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