Sebastian Vettel machte in Abu Dhabi das scheinbar Unmögliche möglich

Formel 1 2012

— 06.11.2012

Horner: "Seb hat als Einziger daran geglaubt"

Christian Horner lobt Sebastian Vettels mentale Stärke, die im WM-Duell mit Fernando Alonso der entscheidende Faktor sein könnte



Bei der Siegerehrung des Grand Prix von Abu Dhabi war nicht allen Beteiligten nach Feiern zu Mute. Während Kimi Räikkönen und sein Teamchef Eric Boullier den Sieg bejubelten und Sebastian Vettel nach seiner Aufholjagd ebenfalls in Partystimmung war, machte Fernando Alonso ein langes Gesicht. Trotz Platz zwei überwog beim Ferrari-Piloten die Enttäuschung darüber, dass er aus Vettels Benzinpanne in Qualifying nicht mehr Kapital schlagen konnte.

"Fernando sah auf dem Podium aus wie bestellt und nicht abgeholt, nachdem er vier Plätze nach vorne gefahren war, während Sebastian trotz eines beschädigten Frontflügels aufs Podium gefahren war", stellt auch Christian Horner fest. Der Red-Bull-Teamchef lobt in diesem Zusammenhang die mentale Stärke seines Schützlings. "Seb macht seine Arbeit, so wie er sie halt macht. Er ist mental sehr stark", so Horner.

Dies habe sich auch vor dem Rennen in Abu Dhabi gezeigt: "Vor dem Rennen bin ich zu ihm gegangen, um ihm viel Glück zu wünschen, und er saß da und hat mit seinem Trainer Schlagzeug gespielt", berichtet Horner. "Er sagte: 'Wir sehen uns auf dem Podium.'" Schon einen Tag zuvor, als die Stimmung bei Red Bull auf dem Tiefpunkt war, habe Vettel als erster Zuversicht gezeigt und an das Podium geglaubt.

"Während sich alle anderen bei der Besprechung am Samstagabend am liebsten die Pulsadern aufgeschnitten hätten, war er der Einzige, der gesagt hat, dass er es schaffen kann", zeigt sich Horner sichtlich beeindruckt. "Diese mentale Stärke ist eine seiner größten Stärken." Durch die starke Fahrt von Vettel hielt sich der Verlust in Grenzen: In der WM-Wertung machte Alonso nur drei Punkte gut.

Somit fahren Red Bull und Vettel mit einem Vorsprung von zehn Punkten zu den letzten beiden Saisonrennen - für Horner alles andere als ein beruhigendes Polster: "Wir haben es an diesem Wochenende gesehen: Wenn du dich am Limit bewegst, kann es schief gehen. Wir dürfen nichts als selbstverständlich ansehen." Daher will der Teamchef auch nichts an der Herangehensweise ändern: "Wir müssen in Austin angreifen. Es wird für alle eine neue Strecke sein, daher müssen wir dorthin gehen und ein gutes Resultat einfahren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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