Formel 1 2012

— 07.11.2012

"Marathon-Mann" Gutierrez ohne Anlaufschwierigkeiten

Esteban Gutierrez war mit 94 Runden heute der fleißigste Fahrer beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi - Der Einsatz in Indien half dem Sauber-Piloten





Nachdem Sauber gestern Newcomer Robin Frijns im Rahmen des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi gesichtet hatte, saß heute mit dem offiziellen Testfahrer Esteban Gutierrez ein alter Bekannter im C31. Der Mexikaner fuhr auch in den vergangenen beiden Jahren beim Young-Driver-Test für Sauber. "Natürlich kennen wir Esteban wesentlich besser als Robin, und Esteban kennt sowohl das Team als auch die Strecke. Das hilft bei der Arbeit und der Kommunikation, aber natürlich sitzt er nicht jeden Tag im Auto", sagt Giampaolo Dall'Ara, leitender Ingenieur an der Rennstrecke.

Für Gutierrez war es nicht die erste Fahrt im C31. Bereits vor zwölf Tagen fuhr er beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Indien für sein Team, wo er - zumindest offiziell - den erkrankten Sergio Perez vertrat. "Nachdem ich vor Kurzem in Indien im Auto gesessen hatte, war ich mit der Handhabung der Systeme wie KERS und DRS wesentlich vertrauter", erklärt der Mexikaner.

Mit insgesamt 94 Runden, was einer Distanz von über 522 Kilometern entspricht, war Gutierrez heute der mit Abstand meistbeschäftigte Fahrer in Abu Dhabi. Seine beste Rundenzeit von 1:43.485 Minuten, die er am Nachmittag auf neuen weichen Reifen fuhr, war die Viertschnellste des Tages. Auf die Bestzeit von Antonio Felix da Costa (Red Bull) fehlten Gutierrez rund acht Zehntelsekunden, im Vergleich zur Zeit von Frijns vom Vortag war er rund drei Zehntelsekunden schneller. Gegenüber der Qualifying-Zeit von Stammfahrer Kamui Kobayashi vom Samstag war Gutierrez knapp 0,9 Sekunden langsamer.

"Der Vormittag war sehr interessant, denn wir haben viele unterschiedliche Dinge getestet. Ich hoffe, ich konnte den Ingenieuren möglichst präzise Rückmeldungen geben", sagt Gutierrez. "Am Vormittag bin ich nur auf harten Reifen gefahren, am Nachmittag auf den mittelharten und weichen Reifen hat es mehr Spaß gemacht", so der Mexikaner, der die Strecke jedoch noch nicht völlig im Griff hat: "Den letzte Sektor der Strecke finde ich etwas schwierig, vor allem Kurve 20. Dort habe ich noch nicht das nötige Vertrauen, um härter zu pushen."

"Esteban hat wieder einmal gute und verlässliche Arbeit für uns geleistet. Wir konnten alle Punkte auf seiner Aufgabenliste abhaken", lobt Dall'Ara seinen Schützling. "Am Vormittag und frühen Nachmittag haben wir uns auf Arbeiten an der Aerodynamik konzentriert, wobei wir während der Mittagspause die Abstimmung verändert haben."

"Später am Nachmittag haben sind dann ein ähnliches Programm wie gestern mit Robin gefahren. Wir gaben Esteban zunächst einen Satz mittelharter und schließlich weicher Reifen. Am Schluss ist er denn mit viel Benzin an Bord auf den mittelharten Reifen gefahren", berichtet der Ingenieur. "Für morgen stehen Bremsentests und Arbeiten an der Aufhängung auf unserer Liste."

Fotoquelle: xpbimages.com



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