Formel 1 2012

— 16.11.2012

Vettel: "Es war wichtig, die Strecke kennen zu lernen"

Sebastian Vettel spricht über die Aussagekraft seiner Freitags-Bestzeit in Austin, das Wasserleck an seinem Red Bull und das "Erklimmen" von Kurve eins



Sebastian Vettel fuhr zum Auftakt in Austin in beiden Trainingssession die Bestzeit und das obwohl ihn im zweiten Freien Training am Nachmittag ein Wasserleck an seinem Red Bull zum Zuschauen verdammte. Insgesamt scheint der amtierende Weltmeister seinen Bestzeiten aber nicht allzu viel Bedeutung zukommen zu lassen, da die Strecke heute laut ihm noch extrem staubig und rutschig war.

Frage: "Die Kombination aus dir und deinem Auto scheint hier mal wieder zu funktionieren...Bist du zufrieden?"
Sebastian Vettel: "Na ja, ich denke heute stand vor allem im Vordergrund, die Strecke kennen zu lernen. Man darf den Tag auch nicht überbewerten. Am Morgen waren die McLaren sehr stark. Wir haben dann einen weiteren Reifensatz ausgepackt, weil uns ein zusätzlicher zur Verfügung steht. Es war extrem rutschig am Anfang. Ich glaube, es ist vollkommen normal bei einer neuen Strecke, dass noch unheimlich viel Staub auf dem Asphalt ist. Da muss man den ganzen Staub erst einmal wegfahren."

"Damit haben sich anfangs denke ich alle schwer getan. Ich glaube, dass wir aber ganz zufrieden sein können. Am Nachmittag konnten wir zwar nicht so viel Runden fahren, wie wir wollten, haben aber dennoch zwei gute Versuche hinbekommen. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir über Nacht einen Schritt nach vorne machen."

Frage: "Wie sehr hat dich das Wasserleck heute beeinflusst? Es hat ja immerhin fast eine Stunde gekostet..."
Vettel: "Die erste Viertelstunde am Nachmittag ist eigentlich nur dafür da, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. Das fiel leider weg. Aber insgesamt haben wir denke ich nicht so viel Zeit verloren. Wichtig war, dass wir mit dem weichen Satz mit wenig Benzin im Tank eine gute Runde fahren und dann auch mit viel Benzin über ein paar Runden Erfahrungen sammeln konnten."

Frage: "Du stehst lange Zeit an der Box rum, fährst dann raus und pulverisierst die Zeiten der Konkurrenz. Wie machst du das?"
Vettel (lacht): "Ich denke, da gibt es kein Rezept für. Wir haben uns im ersten Freien Training schon ganz wohlgefühlt und das Auto passt auch ganz gut zur Strecke. Im zweiten konnten wir dann darauf aufbauen."

Frage: "Es ist ja eine richtige Fahrerstrecke. Wie ist zum Beispiel das Hochfahren zur ersten Kurve? Kann man sich das so vorstellen wie das Erklimmen einer Steilwand?"
Vettel: "Im Auto ist es eigentlich nicht ganz so wild wie es aussieht. Eau Rouge ist zum Beispiel eine größere Herausforderung, wo man allerdings auch schneller ist. Es ist aber dennoch eine Herausforderung, da es hier noch sehr rutschig ist. Den Scheitelpunkt sieht man außerdem auch nicht, wenn man auf die Bremse steigt, weshalb man die Kurve auch leicht verpassen kann. Es wird einem einiges abverlangt, aber es macht auch sehr viel Spaß."

Frage: "Hast du schon gesehen, wo man am Sonntag überholen könnte?"
Vettel: "Ja, ich denke, es gibt einige Ecken. Überholen ist also absolut machbar."

Fotoquelle: xpbimages.com

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