Formel 1 2012

— 24.11.2012

Mercedes setzt auf Regen: Nicht viel mehr möglich

Auch das Mercedes-Team schickte seine Fahrer mit einem auf Regen ausgerichteten Setup in die Brasilien-Qualifikation





Einzig Nico Rosberg schaffte mit dem Mercedes in der Qualifikation zum Großen Preis von Brasilien den Sprung in die Top 10. Der Deutsche hatte dabei 1,031 Sekunden Rückstand auf seinen nächstjährigen Teamkollegen Lewis Hamilton im McLaren. Teamkollege Michael Schumacher scheiterte in seiner letzten Qualifikation in Sao Paulo an der zweiten Hürde und belegte schlussendlich Position 14.

"Dass wir es heute in den dritten Qualifying-Durchgang und in die Top 10 geschafft haben, war für uns eine ordentliche Leistung", so Rosberg. "Unser Setup des Autos war aufgrund der für morgen erwarteten Bedingungen im Rennen etwas ein Kompromiss, also sollten wir dann in besserer Form sein. Man kann nach dem Qualifying nichts ändern, also hoffe ich, dass wir gut vorbereitet sind und die Chance haben, morgen ein paar ordentliche Punkte zu holen."

"Aus offensichtlichen Gründen bin ich nicht besonders glücklich über die heutige Qualifying-Einheit", so Schumacher. "Wir sind vielleicht mit unserem Auto wegen des morgen erwarteten und auch für das Qualifying vorhergesagten Regens einen zu großen Kompromiss eingegangen."

"Als wir die Regentropfen kurz vorher fallen sahen, sah es sogar noch wahrscheinlicher aus. So oder so ist meine Startposition nun ziemlich schwierig, und ich muss abwarten, was wir daraus morgen machen können. Natürlich gestaltet es die Sache von dort, wo ich herkomme, nicht einfach. Ich werde aber definitiv versuchen, mir meinen Weg durch das Feld nach vorn zu bahnen."

"Nach dem Regenschauer waren die Bedingungen im Qualifying etwas herausfordernd, besonders im ersten Qualifying-Teil", so Teamchef Ross Brawn. "Das Team ist jedoch mit der Situation gut umgegangen. Unsere Ergebnisse stimmen so ziemlich mit dem überein, was wir heute auf unserem aktuellen Leistungsniveau aus dem Auto herausholen konnten."

"Es ist im Mittelfeld so eng, dass ein paar Zehntelsekunden einen großen Unterschied ausmachen können, und Michael ist diesbezüglich im zweiten Qualifying-Durchgang auf dem falschen Fuß erwischt worden."

"Wir wissen jedoch, was für ein Racer er ist, und in den erwarteten schwierigen Bedingungen sollten wir sehen, wie sich sein Talent entfaltet. Ich bin optimistisch, dass wir mit dem Auto, das uns zur Verfügung steht, im Rennen in besserer Form sein werden."

"Heute war nicht viel mehr möglich", so Mercedes-Motor Sportchef Norbert Haug. "Womöglich hatten wir wie unsere Gegner die Wettervorhersage für den morgigen Tag im Hinterkopf gehabt, als wir unsere Autos für das heutige Qualifying abstimmten. Natürlich hatte ich mir gewünscht, dass es Michael wie Nico in seiner letzten Formel-1-Qualifying-Einheit in die Top 10 schafft. Hoffentlich wird dies morgen im Rennen der Fall sein."

Fotoquelle: Daimler



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