Formel 1 2012

— 24.11.2012

Hamilton beim Finale: Sehen wir Tränen?

Bei McLaren stellt man sich auf einem emotionsreichen Abschied von Lewis Hamilton ein: Erst gemeinsam siegen, dann gemeinsam weinen in Brasilien?





Lewis Hamilton startet am morgigen Sonntag in seinen 110. Grand Prix. Es wird sein letztes Rennen für McLaren sein - jenen Rennstall, der ihn 2007 in die Formel 1 holte und 2008 zum Champion machte. Der 27-Jährige möchte den Abschied in Richtung Mercedes stilvoll gestalten. Am Samstag holte er in Brasilien die Pole-Position, für Sonntag ist der 22. Rennsieg eingeplant. Was anschließend passiert, ist noch unklar. Sicher ist, dass viele Emotionen mit im Spiel sein werden.

"Ich werde keine Tränen mehr zeigen", sagt der Brite, der kürzlich bereits in einem Interview mit der 'BBC' mit stockender Stimme einige Tröpfchen von der Wange fischen musste. "Hoffentlich werden wir keine Tränen, sondern Champagnertropfen im Gesicht haben, wenn wir freudig auf dem Podium hüpfen", meint Teamchef Martin Whitmarsh, der am liebsten am Sonntag einen Doppelsieg seiner Mannschaft feiern würde.

Der McLaren-Teamchef hatte vor wenigen Tagen signalisiert, dass die Türen für Hamilton jederzeit für eine etwaige Rückkehr offen stehen. Auch Whitmarsh war beim Thema Abschied oft emotional aufgeladen - teils den Tränen nahe. "Ich denke aber noch nicht darüber nach, sondern bin voll darauf konzentriert, dass wir erst einmal dieses Rennen gewinnen. Unsere Jungs haben erstklassige Arbeit geleistet und stehen nun in der ersten Startreihe. Wir haben gute Chancen auf einen Sieg. Darüber denke ich nach. An Tränen denke ich erst später."

"Es war ein gutes Jahr. Aber natürlich hätte ich sehr gern mit um den Titel gekämpft", meint Hamilton vor dem letzten Rennen. "Wir hatten zum Ende der Saison ein richtig starkes Paket. Insgesamt als Team haben wir in diesem Jahr sechs Siege geholt. Vielleicht kommt morgen noch der siebte hinzu. In Sachen Fahrzeug-Performance war es eines der besseren Jahre. Der Speed war sehr gut. Auch das Team hat super gearbeitet. Man muss sich nur mal die Boxenstopps anschauen. Das war eine starke Leistung von allen."

"Der letzte Sieg sticht am meisten heraus", erklärt der künftige Mercedes-Pilot, der vor einer Woche in Texas triumphierte. "Es liegt nicht nur daran, dass es mein bisher letzter Sieg war, sondern auch daran, dass ich der erste Sieger in Austin war - beim ersten Grand Prix nach der Rückkehr in die USA, so etwas ist herrlich." Noch herrlicher könnte es nur noch sein, wenn auch am Sonntag in Interlagos ein Sieg gelänge.

Fotoquelle: xpbimages.com



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