Waren heute ein perfektes Team: Felipe Massa und Fernando Alonso

Formel 1 2012

— 25.11.2012

Alonso: "Die Saison war sehr positiv"

Fernando Alonso verpasst in Sao Paulo seinen dritten WM-Titel, zeigt sich mit seiner Leistung heute und in der ganzen Saison aber durchaus zufrieden



Es hat nicht sollen sein: Trotz eines starken zweiten Platzes bei widrigsten Wetterbedingungen gelang es Fernando Alonso heute in Brasilien nicht, seinen dritten WM-Titel nach 2005 und 2006 einzufahren. Stattdessen ging der Pokal des Weltmeisters an seinen Kontrahenten Sebastian Vettel. Fehlenden Einsatz konnte sich Alonso allerdings nicht vorwerfen lassen, fuhr er doch auf der durch Nieselregen sehr rutschig gewordenen Piste von Interlagos einige sehenswerte Manöver.

Bereits der Start glückte dem Spanier: Von Position sieben ins Rennen gegangen, kam der Spanier gut weg, überholte durch tatkräftige Mithilfe seines Teamkollegen Felipe Massa sehenswert Mark Webber und lag wenige Runden später bereits auf dem vierten Rang. Vettel musste unter dessen eine Aufholjagd vom Ende des Feldes starten, nachdem er in der dritten Kurve von Bruno Senna umgedreht worden war.

"Das war heute ein Rennen mit sehr viel Action. Die Bedingungen waren zudem sehr wechselhaft", schildert Alonso gegenüber 'Sky Sports F1' die heutigen Umstände in Sao Paulo. "Zeitweise kam es nicht mehr darauf an, schneller oder langsamer zu fahren, sondern einfach auf der Strecke zu bleiben um es bis in die Box zum Reifenwechsel zu schaffen."

Der Asphalt war teilweise so schmierig, dass Alonso sich kurzzeitig neben der Strecke wiederfand: In Runde fünf und Runde zehn rutschte der 31-Jährige in der ersten Kurve von der Bahn, konnte aufgrund der asphaltierten Auslaufzonen jedoch sein Rennen wieder fortsetzen. Konkurrent Vettel fiel unter dessen mehrfach zurück, weil sich sein Team trotz des rutschigen Asphalts zum Wechsel auf Trockenreifen entschloss um wenig später wieder auf Intermediates zurück zu wechseln.

Zeitweise schien heute vieles für Ferrari zu sprechen, was auch Alonso so sah: "Die Bedingungen waren sehr schwierig - genau darauf hatten wir aber auch gehofft", sagt der Mann aus Oviedo, dem im WM-Endklassement nur drei Zähler auf Vettel fehlen. "Wir zeigten, dass wir aus diesen Gegebenheiten unsere Vorteile ziehen können. Wir sind aufs Podium gefahren, während die Konkurrenz bis zum Ende Schwierigkeiten hatte."

Am Ende reichte Vettel ein sechster Platz um seinen WM-Titel zu verteidigen. Alonso entpuppte sich als fairer Verlierer, gratulierte seinem Konkurrenten und ist trotz alle dem zufrieden mit dem Saisonverlauf: "Wir haben gezeigt, dass wir selbst mit einem etwas langsameren Auto um den Titel kämpfen können", weist Alonso darauf hin, dass Ferrari vor allem zu Saisonbeginn und am Ende nicht mit der Konkurrenz von McLaren und Red Bull mithalten konnte. "Wäre unser Auto so gut gewesen wie die der Konkurrenz, hätten wir denke ich den Titel schon ein paar Rennen vor Schluss gewinnen können. Die Saison war sehr positiv, wir konnten einiges beweisen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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