Formel 1 2012

— 26.11.2012

Experten: "Schumi" wird sich zu beschäftigen wissen

Marc Surer sieht in der Formel-1-Rückkehr Michael Schumachers eine Aufwertung Sebastian Vettels - Bruder Ralf lobt "einzigartige Bilderbuch-Karriere"



Michael Schumacher verlässt die Formel 1 - zum zweiten Mal. Nach drei Jahren eines Comebacks, in denen sich der sportliche Erfolg mit nur einem Podiumsplatz nicht wie gewünscht einstellte, hat der Rekord-Weltmeister mit seiner Rückkehr dennoch positiven Einfluss auf die Formel 1 gehabt. Das zumindest glaubt Marc Surer. Der 'Sky'-Experte meint, Schumacher hätte Sebastian Vettel geholfen. "Vorher hat man gesagt: 'Wenn der Schumacher noch fahren würde, dann hätte der Vettel keine Chance."

Surer erklärt: "Jetzt haben wir aber gesehen, dass der Vettel Weltmeister wird. Natürlich mit dem besseren Auto, aber es hat Sebastian Vettel ein bisschen aufgewertet." Der Schweizer hatte sich in der Vergangenheit kritischer zu Schumacher geäußert und davon gesprochen, dass der Mercedes-Pilot am eigenen Monument säge sowie an Spritzigkeit verloren hätte. Niki Lauda vertritt in diesem Punkt eine andere Meinung: "Das Denkmal Schumacher hat nicht einen einziger Kratzer abbekommen", sagt er 'RTL'.

Eine erneute Rückkehr schließt sein Bruder aus: "Ich gehe nicht davon aus, dass wir ihn noch einmal in der Formel 1 sehen werden", blickt Ralf Schumacher im 'ZDF' voraus. Der DTM-Pilot, dessen eigene sportliche Zukunft derzeit unklar ist, zeigt sich auch besorgt wegen des Risikos, das die Grands Prix in der Königsklasse noch immer bedeuten: "Ich bin froh, dass er das letzte Rennen bei dem Chaos heil beendet hat", so der "kleine" Schumacher mit Blick auf den Unfall Paul di Restas.

Surer sieht eine andere, gewollte Nebenwirkung der Rückkehr: "Ich glaube, für Michael selbst war das Comeback sehr wichtig. Er war zu Hause, er war nicht ausgelastet und ist deswegen wieder zurückgekommen", so der TV-Fachmann, der in Schumacher einen Motorsport-Workaholic erkennt: "Er ist Motorrad- und Kartrennen gefahren und musste immer irgendetwas tun. Jetzt weiß er, was auf ihn zukommt." Surer beschreibt ihn als "ruhiger und überlegter" - gute Voraussetzungen für den endgültigen Ruhestand.

Doch was fängt der 43-Jährige dann mit seiner Zeit an? Verbringt er sie mit Ehefrau Corinna als Reiter? "Das ist er ja jetzt schon als Hobby, seiner Frau zuliebe. Und es macht ihm auch Spaß", plaudert Ralf aus dem Nähkästchen und sieht seinen Bruder bereits auf Tour durch die Reithallen dieser Welt: "Wahrscheinlich wird er jetzt Turnierbegleiter von Corinna werden, und Kinder hat er ja auch noch. Er hat also genug zu tun."

Fotoquelle: xpbimages.com

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