Formel 1 2012

— 28.11.2012

Bottas-Verpflichtung keine Überraschung für Senna

Nach seinem endgültigen Rauswurf bei Williams hebt Bruno Senna die positiven Aspekte seiner Zeit in Grove hervor: "Habe mich signifikant verbessert"





Die Meldung war für die Formel-1-Welt alles andere als eine Überraschung: Der bisherige Testpilot Valtteri Bottas ersetzt Bruno Senna ab 2013 bei Williams im zweiten Einsatzcockpit an der Seite Pastor Maldonados. Auch der Brasilianer selbst zeigt sich alles andere als perplex: "Seit ich bei Williams angefangen habe, habe ich es akzeptiert, dass ich das Auto an 15 Freitagen mit Valtteri teile. Als Teil seiner Vorbereitung auf ein mögliches Debüt 2013", deutet Senna an, im Bilde gewesen zu sein.

Dennoch blickt er nicht mit Groll, sondern mit einem guten Gefühl auf seine Zeit in Grove zurück: "Es war extrem zufriedenstellend, der verlässlichste Punktelieferant für das Team gewesen zu sein und mein Tempo in allen 20 Rennen unter Beweis gestellt zu haben", zieht Senna Bilanz und teilt ganz nebenbei eine Spitze gegen seinen venezolanischen Teamkollegen aus. "Ich habe eine Menge gelernt und mich über die Saison hinweg nennenswert verbessert", resümiert er nach dem ersten Jahr, in dem er alle Renneinsätze bestritt.

Bei HRT und Renault war der 29-Jährige nicht ständig im Einsatz. Senna, der als Spätzünder gilt, glaubt, das Maximum aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben. "Meine Karriere war bisher relativ kurz, aber ich habe das Gefühl, in wenigen Jahren einen weiten Weg gegangen zu sein", erklärt der Neffe der Motorsport-Legende Ayrton. "In diesem Jahr sind mir einige bemerkenswerte Leistungen gelungen - wie die schnellste Rennrunde in Belgien, regelmäßige Punktergebnisse und die Tatsache, in den Rennen viele, viele Plätze aufgeholt zu haben."

Trotz nur 31 WM-Punkten und zahlreichen Qualifyings, in denen er hinter Bruchpilot Maldonado zurückblieb, erkennt er einen sportlichen Erfolg im Jahr 2012: "Regelmäßig in den Top 10 gewesen zu sein, war ein Fortschritt und es hat mir erlaubt, meine Fähigkeiten zu verbessern", so Senna, der in puncto technischem Verständnis von seiner Zeit bei den Blauen profitiert haben will. "Mit einem kompetenten und hilfsbereiten Team wie Williams gearbeitet zu haben, war eine gute Vorbereitung für weitere Schritte in meiner Karriere."

Es habe sich gelohnt, den FW34 in ein konstant konkurrenzfähiges Rennauto zu verwandeln und der Herausforderung Pirelli-Reifen zu begegnen. "Ich will dem ganzen Team und ganz speziell Frank (Williams, Teamchef und -gründer, Anm. d. Red.), danken, dass ich die Chance bekommen habe", gibt sich der Brasilianer versöhnlich. Senna will in Kürze verkünden, wie es mit seiner Karriere weitergeht. Gerüchten zufolge ist er ein heißer Kandidat für den Sitz neben Charles Pic bei Caterham.

Fotoquelle: Williams



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