Formel 1 2012

— 30.11.2012

Webber: Qualifying top - Rennen flop

Mark Webber zieht eine gemischte Bilanz seiner persönlichen Saison 2012: Im Qualifying mit Sebastian Vettel auf Augenhöhe, im Rennen ohne die nötige Konstanz





Die Formel-1-Saison 2012 ist gelaufen. Während Sebastian Vettel seinen dritten WM-Titel in Folge feiert, zieht Red-Bull-Teamkollege Mark Webber nach 20 Grands Prix eine gemischte Bilanz. Mit Rang sechs in der Gesamtwertung blieb der Australier nicht zuletzt hinter seinen eigenen Erwartungen zurück.

"Es war fantastisch, sowohl den Grand Prix von Monaco als auch den Grand Prix von Großbritannien jeweils zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren zu gewinnen", spricht Webber in seiner Kolumne für 'BBC' die Highlights seiner persönlichen Saison 2012 an. Nach seinem zweiten Saisonsieg hatte der Australier mehr WM-Punkte auf dem Konto als Teamkollege Vettel. In der zweiten Saisonhälfte konnte der zweimalige Weltmeister das Blatt jedoch wenden und holte sich im dramatischen Finale in Sao Paulo seinen dritten Titel in drei Jahren.

"Nach meinem Sieg in Silverstone befand ich mich im Titelkampf in einer großartigen Position, doch leider geriet meine Saison anschließend etwas aus den Fugen und ich war nicht in der Lage, meinem Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel und Fernando Alonso von Ferrari im Titelkampf Paroli zu bieten", bedauert Webber.

Kam Webber bei den ersten zwölf Rennen des Jahres immer ins Ziel und mit Ausnahme des Grand Prix von Spanien in Barcelona immer in die Punkteränge, so standen für ihn bei den acht Rennen von Monza bis Sao Paulo nur vier Top-10-Platzierungen, dafür aber drei Ausfälle zu Buche. Trotz der Enttäuschungen in der zweiten Jahreshälfte erkennt der Australier auch Positives.

"Ich bin froh, dass ich meine Qualifying-Bilanz gegen Seb verbessert habe. 2011 war für mich in vielerlei Hinsicht eine schwierige Saison, doch in diesem Jahr war ich mehr oder weniger wieder dort, wo ich schon im Jahr 2010 war", spricht Webber das teaminterne Qualifying-Duell 2012 an, welches er mit 9:11 nur knapp verlor. Im vergangenen Jahr hatte ihm Vettel eine 16:3-Klatsche verpasst. In der Saison 2010 unterlag Webber mit 7:12.

"Unterm Strich war bei mir einfach die Konstanz nicht da", sagt Webber und erzählt seine persönliche Leidensgeschichte 2012: Falsche Qualifying-Strategie in Barcelona; Rückversetzung ans Ende der Startaufstellung in Valencia; Rückversetzung in der Startaufstellung in Budapest aufgrund eines Getriebewechsels und tags darauf Differenzialschaden im Rennen, der für Spa-Francorchamps eine weitere Rückversetzung in der Startaufstellung zur Folge hatte; eigene Fehler in Monza; falsche Rennstrategie in Singapur; unverschuldete Kollision in Runde eins in Suzuka; Lichtmaschinendefekt in Austin.

So kommt der Australier nach 20 Saisonrennen zum Schluss: "Ich mag gar nicht darüber nachdenken, was möglich gewesen wäre, wenn... Wenn man aber Lewis Hamilton von McLaren fragt, wird er wahrscheinlich genauso denken. So ist es eben manchmal." In der Saison 2013, seiner siebten bei Red Bull, will Webber einen weiteren - möglicherweise letzten - Angriff auf den WM-Titel starten.

Fotoquelle: Red Bull



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