Formel 1 2012

— 30.11.2012

Zahltag: Red Bull muss 2,5 Millionen Euro überweisen

Bis heute müssen die Teams die Nenngelder für die Saison 2013 an die FIA überweisen - Nach dem neuen Gebührenmodell werden für Red Bull 2,5 Millionen Euro fällig





Der Buchhalter des Automobilweltverbands FIA dürfte am Freitagabend beim Blick auf den Kontoauszug glänzende Augen bekommen. Bis spätestens heute müssen die Formel-1-Teams die Nenngelder für die Saison 2013 an die FIA überweisen, und nach der Änderung der Gebührenordnung werden für die meisten Rennställe nun deutlich höhere Zahlungen fällig. Denn die neue Gebührentabelle "bestraft" vor allem die sportlich erfolgreichen Teams.

Statt bisher 309.000 Euro - unabhängig vom sportlichen Erfolg in der Vorsaison oder anderen Kriterien - muss jedes Team künftig eine Grundgebühr von 500.000 US-Dollar (derzeit 384.328,5 Euro) plus 5.000 Dollar pro in der Vorsaison eingefahrenem WM-Punkt bezahlen. Der Konstrukteurs-Weltmeister muss pro Zähler sogar 6.000 Dollar nach Paris überweisen.

Vor allem für das Weltmeisterteam von Red Bull wird es damit richtig teuer. Der Rennstall aus Milton Keynes muss insgesamt 3,26 Millionen US-Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) zahlen. Auch Ferrari mit 2,5 Millionen US-Dollar (rund 1,92 Millionen Euro) und McLaren mit 2,39 Millionen US-Dollar werden kräftig zur Kasse gebeten. Lediglich die punktlosen Teams von Caterham, Marussia und HRT kommen mit dem Basisbetrag von 500.000 US-Dollar aus. Insgesamt nimmt die FIA durch die Nenngelder 16,56 Millionen US-Dollar (rund 12,7 Millionen Euro) ein.

Die Grundgebühr hatten elf der zwölf Teams bereits bei ihrer Meldung für die Saison 2013 gezahlt. Der restliche Betrag wird heute fällig. Lediglich HRT hatte bisher keine Zahlungen an die FIA getätigt. Somit wird der heutige Tag für das am Abgrund stehende Team zu einer entscheidenden Deadline. Ist bis heute 24.00 Uhr kein Geld aus Madrid bei der FIA eingegangen, wird HRT nicht an der Formel-1-WM 2013 teilnehmen.

Die FIA hatte das neue Gebührenmodell gegen den Wiederstand der Teams durchgesetzt. FIA-Präsident Jean Todt hatte die teils drastische Erhöhung - Red Bull muss im Vergleich zum Vorjahr mehr als das Achtfache zahlen - stets verteidigt: "In jedem demokratischen Land zahlt man Steuern gestaffelt nach Einkommen. Dadurch kommt von dieser Seite um 30 Prozent mehr herein", sagte Todt.

Die Nenngelder der Formel-1-Teams für die Saison 2013:

01. Red Bull - 460 Punkte - 3,26 Millionen*
02. Ferrari - 400 - 2,5 Millionen
03. McLaren - 378 - 2,39 Millionen
04. Lotus - 303 - 2,015 Millionen
05. Mercedes - 142 - 1,21 Millionen
06. Sauber - 126 - 1,13 Millionen
07. Force India - 109 - 1,045 Millionen
08. Williams - 76 - 0,88 Millionen
09. Toro Rosso - 26 - 0,63 Millionen
10. Caterham - 0 - 0,5 Millionen
11. Marussia - 0 - 0,5 Millionen
12. HRT - 0 - 0,5 Millionen

* Angabe in US-Dollar

Fotoquelle: xpbimages.com

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